Gefragt Gejagt alexander bommes
Foto: ARD/Uwe Ernst

„Gefragt – Gejagt“ ist die Quiz-Sendung im Abendprogramm des Ersten mit Suchtfaktor. Dafür sorgt vor allem der Aufbau und die Ausgestaltung der Sendung: Es treten vier Kandidaten zusammen in einem Team an und versuchen sich gegen den sogenannten „Jäger“ durchzusetzen. Wie genau das Format funktioniert, wann es im Fernsehen zu sehen ist und viele weitere Informationen haben wir für euch zusammengetragen.

Die Regeln: Wie funktioniert „Gefragt – Gejagt“?

Die vier Kandidaten stellen sich dem „Superhirn“ gemeinsam im Team – außer in der ersten Runde. Hier werden Einzelsummen aufgebaut, die es in den nachfolgenden Runden gemeinsam gegen den Quiz-Profi zu verteidigen gilt, um das Finale zu erreichen.

1. Runde: Die Schnellraterunde

Die Kandidaten beantworten einzeln so viele Fragen, wie ihnen in 60 Sekunden möglich ist. Je richtiger Antwort wird das „Guthaben“ um 500 Euro aufgefüllt.

2. Runde: Das Duell gegen den Jäger

In Runde zwei gilt es nun, die erspielte Summe gegen den Jäger zu sichern.

Zu Beginn der Runde lässt das Quiz-Ass dem Kandidaten zwei Optionen: Entweder der Kandidat entscheidet sich für eine geringere Geldsumme und verschafft sich gegenüber dem Jäger einen Vorsprung oder er wählt die höhere Summe und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, von dem Jäger eingeholt zu werden. Diese Summe wird auf einem Spielfeld (mit sieben Feldern) auf dem fünften Feld von unten abgebildet. Kandidat und Jäger müssen nun Multiple-Choice-Fragen beantworten – bei einer richtigen Antwort rücken jeweils der Quiz-Profi und/oder der Spieler ein Feld nach unten. Das Ziel ist es, als Erster Feld eins zu erreichen.

Schafft es der Kandidat vor dem Jäger auf Feld eins zu gelangen, wird der erreichte Betrag der Teamkasse gutgeschrieben. Wenn der Quiz-Profi den Spieler hingegen einholt, scheidet dieser aus.

3. Runde: Das Finale

Die aus der vorherigen Runde verbliebenen Kandidaten formen nun ein Team gegen den Jäger: Die Spieler müssen innerhalb von zwei Minuten möglichst viele Fragen richtig beantworten. Derjenige, der meint die Antwort auf die Frage zu wissen, buzzert. Wenn die Antwort des Kandidaten stimmt, erhält das Team einen Punkt.

Anschließend betritt der Jäger die Arena. Er muss andere Fragen beantworten als die Spieler, aber mindestens auf dieselbe Punktzahl kommen, um zu gewinnen. Falls ihm dies gelingt, verlieren die Spieler ihr gesammeltes Geld.

Sollte der Quiz-Profi eine Frage nicht richtig beantworten können, wird die Zeit angehalten und seine Gegner haben die Möglichkeit, ihre Antwort zu geben. Wenn die Antwort der Kandidaten richtig ist, wird der Punktestand des Jägers um einen Punkt verringert. Danach geht das Frage-Antwort-Spiel im Wettlauf gegen die Zeit für den Jäger weiter.

Gelingt es dem Quiz-Ass nicht, mehr Fragen zu beantworten als die Spieler, wird der Gewinn unter den Kandidaten aufgeteilt.

„Gefragt – Gejagt“ im TV, Stream und in der Mediathek

„Gefragt – Gejagt“ ist von Montag bis Freitag um 18:00 Uhr in der ARD zu sehen. Wiederholungen laufen ebenfalls von Montag bis Freitag um 11:15 Uhr in der ARD. Die Quiz-Show kann auch online im ARD-Live-TV verfolgt werden. Alle Folgen des vergangenen Monats können auch in der ARD-Mediathek nachgeschaut werden.

Die ARD Quiz-App ermöglicht es den Zuschauern, während der Sendung live mit zuraten und sogar zu gewinnen! Die App, die sowohl für Apple- als auch Android-Nutzer verfügbar ist, wird sukzessive für noch mehr Rate-Spaß mit neuen Features ausgebaut.

Alexander Bommes – Der Quiz-Master und Moderator von „Gefragt – Gejagt“

Der ehemalige Handball-Profi Alexander Bommes arbeitete schon während seiner sportlichen Karriere für den NDR. Nach seinem juristischen Examen startete er als Moderator verschiedener Sport-Formate durch. Seit 2012 ist er der Quiz-Master der beliebten Sendung „Gefragt – Gejagt“ im ARD-Abendprogramm. Seinen Posten in der Talk-Show „Tietjen und Bommes“ gab er 2019 auf, um sich neuen beruflichen Projekten widmen zu können.

>> Portrait: Alexander Bommes – vom Handball-Profi zum Sportmoderator und Quizmaster <<

Die Jäger bei „Gefragt – Gejagt“ im Überblick

Das Wissen der Jäger kommt nicht von Ungefähr: Alle fünf Quiz-Profis sind nämlich Teil der deutschen Quiz-Nationalmannschaft. Einer von ihnen ist sogar zweimaliger deutscher Quiz-Meister! Wir zeigen alle Jäger im Überblick:

Sebastian Jacoby als „Der Quizgott“

Seit 2013 tritt der Quiz-Profi als Jäger bei „Gefragt – Gejagt“ auf. Sebastian Jacoby ist nicht nur das deutsche Quiz-Talent, sondern auch ein guter Curler – 2008 holte er sogar den Curling-Europameistertitel! Außerdem nimmt Jacoby, der eigentlich studierter Wirtschaftswissenschaftler ist und als Controller arbeitet, seit 2007 jährlich an Quiz-Weltmeisterschaften teil. In den Jahren 2012 und 2014 gelang ihm dann der Durchbruch, denn er wurde zum deutschen Quiz-Meister gekürt.

Auch Jörg Pilawa hat dem Jäger schon auf den Zahn gefühlt: Bei der Quiz-Show „Der Super-Champion“ setzte sich Jacoby gegen alle andere Kandidaten durch und ging als Sieger der Sendung hervor. Durch seine Erfolge motiviert, brachte der allwissende 42-Jährige sogar ein Buch heraus: In dem Leitfaden „So werden Sie zum Quizgott: Sebastian Jacoby zeigt wie’s geht“ zeigt Jacoby Tipps und Tricks, wie das Gedächtnis trainiert werden kann, um bei der nächsten Quiz-Sendung garantiert viele Fragen beantworten zu können.

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Sebastian Klussmann als „Der Besserwisser“

Auch Sebastian Klussmann ist ein echtes Urgestein bei „Gefragt – Gejagt“: Seit 2013 ist der „Besserwisser“ regelmäßig als Jäger in der Quiz-Show zu sehen.

Der gebürtige Berliner ist eines der Gründungsmitglieder des deutschen Quiz-Vereins. Von 2011 bis 2018 gewann Sebastian Klussmann acht Mal in Folge die Berliner Quiz-Meisterschaften. Mit seinem Team „Sage Supercilia“ wurde der 31-Jährige im Jahr 2018 sogar Europameister im Quiz. Damit jedoch nicht genug: Der Autor, Redner und Quiz-Spieler spricht sechs Sprachen, darunter sogar chinesisch und japanisch!

In seinem ersten Buch „Besserwissen mit dem Besserwisser – So trainieren Sie Ihre Allgemeinbildung“ erklärt das Quiz-Talent, wie der Leser seine Allgemeinbildung verbessern kann – um genau so ein Besserwisser zu sein, wie er selbst.

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Klaus Otto Nagorsnik als „Der Bibliothekar“

Als ältestes von sechs Geschwistern einer klassischen Arbeiterfamilie der 60er Jahre hatte es Klaus Otto Nagorsnik bestimmt nicht immer leicht. Doch er schaffte es, nach seinem Abitur acht Semester Geschichte und Ethnologie in Berlin zu studieren. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung als Bibliothekar und arbeitet mittlerweile seit 1983 in der Stadtbücherei Münster.

Sein immenses Wissen kommt nicht von Ungefähr: Der 65-Jährige besitzt beispielsweise seit 1988 keinen eigenen Fernseher mehr, da er meint, durch Bücher schneller und besser an Informationen gelangen zu können. Das zeigte sich unter anderem bei der Quiz-Weltmeisterschaft 2019: Dort wurde er der beste Deutsche in seiner Altersklasse.

Seit 2014 ist Nagorsnik Teil der Quiz-Sendung „Gefragt – Gejagt“ und hat im Jahr 2016 sogar ein eigenes Buch veröffentlicht: „Rätselvolles Münster. Das neue Quizbuch“.

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Manuel Hobiger als „Der Quizvulkan“

Seit 2018 ist der Seismologe und Vulkanexperte als Jäger bei „Gefragt – Gejagt“ vertreten. Der gebürtige Würzburger arbeitet seit seiner Promovierung beim schweizerischen Erdbebendienst in Zürich. Wer durch Hobigers Quiz-Vergangenheit stöbert, kann ein Schmunzeln kaum unterdrücken, denn der heutige Quiz-Profi trat bereits 2003 bei „Wer wird Millionär?“ an und gewann lediglich 500 Euro. Knapp neun Jahre später wollte Hobiger es dann aber noch einmal wissen und nahm, wie sein Kollege Sebastian Jacoby, bei der Show „Der Super-Champion“ teil. Dieses Mal gewann der Quiz-Champion jedoch 500.000 Euro!

2017 versuchte der 38-Jährige dann sein Glück als Kandidat bei „Gefragt – Gejagt“ und gewann mit seinen beiden Teamkollegen gegen den „Jäger“ Klaus Otto Nagorsnik. Ein Jahr später wechselte er die Seiten und ist seither regelmäßig selbst Jäger in dem beliebten Quiz-Format im Ersten zu sehen.

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Thomas Kinne als „Der Quizdoktor“

Thomas Kinne könnte tatsächlich allwissend sein. Zumindest interessierte sich der 59-Jährige bereits während seines Studiums für die verschiedensten Fächer: Er studierte Amerikanistik, Anglistik, Hispanistik, Journalistik und Film in Mainz und San Francisco, promovierte mit magna cum laude und arbeitete anschließend als Übersetzer und freier Redakteur für diverse Fernsehsender und TV-Produktionsfirmen.

Im Traum-Urlaubsdomizil, den Seychellen, arbeitete Kinne im Fremdenverkehrsamt im Bereich Tourismus-Marketing. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern im hessischen Nauheim.

Auch der Quiz-Profi fing 2015 als Kandidat bei „Gefragt – Gejagt“ an. Damals erspielte er bei seiner Fragenrunde die Rekordsumme von 6000 Euro. Das Kandidaten-Team um Thomas Kinne besiegte den „Quizgott“ Sebastian Jacoby und konnte sich die Summe von 37.500 Euro teilen. Seit 2018 ist auch Thomas Kinne als Jäger im ARD-Abendprogramm zu sehen.

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So wirst du Kandidat bei „Gefragt – Gejagt“

Du bist fit in den Bereichen Unterhaltung, Geschichte, Biologie, Sport, Naturwissenschaften, Politik und Geografie und meinst, du kannst es mit den Jägern aufnehmen, um mit deinem Team zusammen das Quiz-Genie zu besiegen?

Hier findest du das Online-Formular zur Bewerbung für „Gefragt – Gejagt“.

Wie sind die Einschaltquoten bei „Gefragt – Gejagt“?

Im Jahr 2019 erreichte die beliebte Quiz-Show im Durchschnitt mit Einschaltquoten zwischen 14 und 16, teilweise sogar 18 Prozent aller TV-Zuschauer. Selbst bei jüngeren Zuschauern ist das Format populär: So schauten sich 2019 zwischen acht und dreizehn Prozent aller Zuschauer im Alter von 14 bis 49 die Sendung im Abendprogramm der ARD an.

Im Juli 2020 erzielte „Gefragt – Gejagt“ sogar den Quoten-Rekord mit 17,2 Prozent Marktanteil. Über 2,5 Millionen Zuschauer schalten regelmäßig ein.