Eine Prise Dschungelbuch: Hundemama soll sich um Menschenbaby gekümmert haben

Diesmal ist es kein Wolf, sondern eine streunende Hündin, die ein neugeborenes Mädchen vor dem sicheren Tod bewahrt haben soll. Eine Geschichte, die beweist: Es heißt nicht umsonst "der beste Freund des Menschen".
American Staffordshire Terrier Hund
Foto: Peter Förster/zb/dpa

In Indien soll sich eine streunende Hündin um ein ausgesetztes neugeborenes Mädchen gekümmert haben. Anwohnerinnen und Anwohner hatten das Baby nach einer kalten Nacht zwischen den Welpen der Hündin gefunden, nachdem es geschrien hatte, wie indische Medien unter Berufung auf Behördenmitarbeitende berichteten.

Es gehe ihm gut, es sei medizinisch untersucht worden. Das Baby sei ohne Kleider und noch mit der Nabelschnur auf einem Feld im Bundesstaat Chhattisgarh ausgesetzt worden. Derzeit suche die Polizei nach der Familie des Mädchens.

In Indien werden immer mal wieder Mädchen ausgesetzt. Denn während ein Sohn in der Regel im Haus seiner Eltern wohnen bleibt und sich im Alter um sie kümmert, wird eine Tochter oft als finanzielle Belastung angesehen. Denn bei ihrer Heirat wird oft erwartet, dass ihre Familie Mitgift bezahlt. Außerdem verlassen Frauen bei ihrer Hochzeit normalerweise ihr Elternhaus und ziehen mit ihrem Ehemann ins Haus der Schwiegereltern ein.

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dpa