Foto: Maricopa County Sheriffs Büro
Foto: Maricopa County Sheriffs Büro

Die 27 Jahre alte Lehrerin Brittany Zamora soll einem 13 Jahre alte Schüler nicht nur eindeutige Nachrichten und Bilder geschickt, sondern auch mindestens drei Mal mit ihm Sex gehabt haben. Die Eltern des Sechstklässlers klagen nun auf 2,5 Millionen Dollar. Der Grund: Der reale sexuelle Kontakt sei vermeidbar gewesen.

Bereits Anfang Februar habe die Schulleitung von einem Verhältnis zwischen der Lehrerin und ihrem Schüler erfahren, erst im März ist es dann zur Festnahme gekommen. Eindeutig zu spät, finden die Eltern, die den Liberty Grundschulbezirk nun auf 2,5 Millionen Dollar verklagt haben. „Wir wollen den Schulbezirk zur Verantwortung ziehen, damit das in Zukunft nie wieder passiert“, sagte Michael Medina, der Anwalt der Familie, dem Online-Portal „AzCentral„.

Mitschüler des 13-Jährigen hätten der Schulleitung bereits am 8. Februar mitgeteilt, dass Zamora ein Verhältnis mit einem Jungen hätte und ihn auch im Unterricht bevorzuge. Eine anschließende Untersuchung durch die Polizei sei jedoch erfolglos geblieben, sodass die Eltern sich gezwungen sahen, selbst Beweise zu sammeln und die Spyware „Sentry Parental Control“ auf dem Smartphone ihres Sohnes installierten. Das Programm schlug schließlich Alarm, als die Lehrerin eindeutige Nachrichten und Fotos an den 13-Jährigen schickte.

So soll sie in einer Nachricht geschrieben haben: „Ich will dich jeden Tag, ununterbrochen. Wenn ich meinen Job kündigen und den ganzen Tag mit dir Sex haben könnte, würde ich es tun.“ Laut Polizei soll es dann tatsächlich mindestens drei Mal zum Sex mit dem Schüler gekommen sein, im Klassenzimmer und im Auto.

Verhaftet wurde Zamora erst am 22. März, also rund sechs Wochen nach den ersten Hinweisen. Angeklagt ist sie nun unter anderem wegen Sex mit einem Minderjährigen, sexueller Belästigung und dem Versenden von sexuellem Material an einen Minderjährigen. Der Prozess soll im November beginnen.