Vor einem Jahr war sie noch eine Heldin, nun droht der Ruin: Der 36 Jahre alten Randi Chaverria wird vorgeworfen, zwei Mal einen Schüler in einem Klassenraum der Round Rock High School im US-Bundesstaat Texas oral befriedigt und ihm anzügliche Nachrichten geschickt zu haben.

Nach Angaben der Polizei, auf die sich „The Sun“ neben Berichten der Fernsehsender „KVUE“ und „KXAN-TV“ beruft, hätten die Nachrichten am Ende den Verdacht aufgeworfen und untermauert. Chaverria wurde zunächst festgenommen, ist später gegen eine Kaution aber vorläufig wieder freigekommen. Wegen Missbrauchs von Schutzbefohlenen droht ihr im Falle einer Verurteilung eine bis zu 30 Jahre lange Haftstrafe.

randi chaverria
Foto: Williamson County Jail

Wie Schulleiter Matt Groff berichtet, dürfe sie „nicht mehr auf das Schulgelände zurückkehren“. Er ergänzt: „Um eine sichere und geschützte Lernumgebung zu gewährleisten, bedarf es einer Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern, Campus- und Bezirksmitarbeitern sowie der Strafverfolgung.“

Besonders paradox: Im vergangenen Jahr war Chaverria – damals noch mit hellen Haaren – als „Lehrerin des Jahres“ ausgezeichnet worden. „Die wichtigste Rolle eines Lehrers ist es, Mitglieder zukünftiger Generationen so zu gestalten, dass sie erfolgreiche Mitglieder unserer Gemeinschaft werden“, sagte sie im Rahmen der Preisverleihung.

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren:
zur Datenschutzseite

Inhalt laden

Darüber hinaus leitete sie das „Adopt-A-Child“-Programm, das vorsah, dass sich Gymnasiasten mit bedürftigen Grundschülern anfreunden und Urlaubsgeschenke für sie kaufen. Die 36-Jährige hoffte, dass die Schüler „einen Unterschied in ihrer Umgebung machen können und das Leben von anderen zum Besseren verändern“ würden.

Es ist nicht das erste Mal, dass in den USA ein solcher Fall bekannt wird. Vor anderthalb Jahren wurde eine Lehrerin zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem sie mit drei Schülern sexuellen Kontakt hatte – auch oral.

Eine andere Lehrerin ging sogar noch weiter. Die damals 27 Jahre alte Brittany Zamora soll einem 13 Jahre alten Schüler nicht nur eindeutige Nachrichten und Bilder geschickt, sondern auch mindestens drei Mal mit ihm tatsächlich Sex gehabt haben. Die Eltern des Sechstklässlers hatten auf 2,5 Millionen Dollar Schadenersatz geklagt.

Zamora soll in einer Nachricht geschrieben haben: „Ich will dich jeden Tag, ununterbrochen. Wenn ich meinen Job kündigen und den ganzen Tag mit dir Sex haben könnte, würde ich es tun.“