Was für ein tragischer Trainingsunfall! Melanie Coleman galt als großes Turn-Talent in den USA. Doch jetzt ist die 20 Jahre alte Studentin tot. Sie fiel unglücklich vom Stufenbarren und verstarb zwei Tage später im Krankenhaus.

Die bildhübsche Turnerin rutschte am Freitag unglücklich vom Turngerät ab und krachte zu Boden. So etwas passiert schon mal bei diesem Sport. Doch Coleman stürzte so unglücklich vom Stufenbarren, dass sie sich dabei eine komplizierte Rückenmarksverletzung zuzog.

Dabei galt der Stufenbarren als ihre Paradedisziplin. Die Studentin der Southern Connecticut State University in Hamden wurde nach dem tragischen Trainingsunfall umgehend in eine Klinik gebracht. Doch im Yale New Haven Hospital konnten die Ärzte das Leben der jungen Frau nicht mehr retten. Zwei Tage nach der Einlieferung in das Krankenhaus verstarb die 20-Jährige. Sie hinterlässt ihre Eltern und ihre vier Geschwister.

„Sie ist von der Stange abgerutscht, dann kam es zu dem Horror-Unfall“, sagte Thomas Alberti, Colemans früherer Trainer. „Es war ein unerwarteter Unfall mit einem tragischen Ausgang“, fuhr er in diversen Interviews fort: „Jeder Turner hier sah zu ihr auf, sie half jedem hier, besser zu werden.“ Die Southern Connecticut State University trauerte auf ihrer Website und auf Instagram um die verstorbene Turnerin.

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Coleman war ein echtes Turn-Talent und träumte vom großen Durchbruch. Sie war an der Spitze des US-Junior-Olympia-Teams und für den „Women’s Collegiate Gymnastics Association Scholastic All-American“ nominiert, der Auszeichnung für die besten Nachwuchsturner der Vereinigten Staaten.

Es wurde mittlerweile auf GoFundMe eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Familie von Melanie Coleman finanziell zu unterstützen. Nach nur einem Tag steht die Kampagne bei knapp 50.000 US-Dollar. Dabei waren lediglich 10.000 Dollar als Ziel ausgegeben worden.

Die Spendenkampagne wurde nach Colemans Tod aktualisiert. Die Gründerin der Spendenaktion, Anna Andrich, schrieb am Sonntag: „Melanie hat sich ihre Engelsflügel verdient und konnte andere Leben retten.“ Daraus schließen viele Beobachter, dass Melanie Coleman ihre Organe gespendet haben könnte. Andrich schreibt auch, dass die Menschen nach diesem unergründlichen Verlust weiterhin für die Coleman-Familie beten sollen.