Foto: hxdbzxy / Shutterstock.com (Symbolbild)
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Dieser Fall aus Zinnowitz macht sprachlos! Ein 77-jähriger, schwerkranker Mann musste in der Uniklinik Greifswald mehrere Tage halbnackt und ohne Unterhose über die Krankenhausflure laufen, ehe er – ebenfalls halbnackt – nach Hause gebracht wurde.

In einem Krankenhaus geht es um das Wohlbefinden der Patienten. Das zumindest sollte man annehmen dürfen. Ein Vorfall in der Greifswalder Unimedizin lässt nun allerdings erschrecken. 

Jürgen Schröder aus Zinnowitz habe nach seiner Verlegung von der Intensivstation auf die Allgemeine Station tagelang halbnackt „nur in einem hinten offenen Krankenhaushemd und ohne Unterhose herumlaufen“ müssen. Das berichtet die „Ostsee-Zeitung„. Demnach sei die Tasche des 77-Jährigen irrtürmlich einem anderen Patienten mitgegeben worden. 

Erst als seine Frau, die ihn aus gesundheitlichen Gründen nur selten besuchen konnte, am Telefon deutlicher wurde, habe ihr Mann einen im Krankenhaus üblichen Netzschlüpfer erhalten. Wer nun denkt, dass die Geschichte eine gute Wendung nimmt, der irrt allerdings. Es wurde noch schlimmer!

Denn als Schröder nach seiner therapeutischen Behandlung aus der Klinik entlassen wurde, habe man ihn nur mit einem Nachthemd und Pantoffeln bekleidet vor seiner Haustür abgesetzt.

Wie die „Ostsee-Zeitung“ weiter berichtet, hat die Familie des Mannes mittlerweile das Beschwerdemanagement der Unimedizin informiert. Prof. Claus-Dieter Heidecke entschuldigte sich derweil für den Vorfall. Man hätte eine andere Lösung finden müssen, so der Ärztliche Vorstand des Klinikums.

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