Foto: Cari Griffith/shutterstock (Symbolbild)
Foto: Cari Griffith/shutterstock (Symbolbild)

Bis zu 17 Stunden am Tag kicherte der kleine Jack Young aus Winscombe in England. Doch hinter der vermeintlichen Fröhlichkeit steckte eine traurige Geschichte: Ein Hirntumor war dafür verantwortlich.

Zwei Wochen nach seiner Geburt im Frühjahr 2014 hatte es begonnen. „Es gab keine Pause, er kicherte dauerhaft und wir wussten nicht warum. Es war wie bei einer Platte mit Sprung“, sagte Mutter Gemma der britischen Zeitung „The Sun“. „Aber nach zwei Monaten wurde es zu viel. Jack musste runter, weil er nicht nur uns, sondern auch seinen Bruder wach hielt. Es war erschöpfend.“

Die Familie besuchte etliche Ärzte, die jedoch alle nicht helfen konnten. Letztlich brachte eine MRT-Untersuchung die schreckliche Diagnose: Jack litt unter einem hypothalamischen Hamartom. Bei dieser tumorartigen Fehlbildung im Gehirn handelt es sich um eine sehr seltene und schwer feststellbare Krankheit. Beim Lachen des kleinen Jungen hatte es sich um epileptische Anfälle gehandelt.

Obwohl ein Hamartom gutartig ist, musste eine Operation am Hypothalamus durchgeführt werden, denn es hätten sich durchaus bösartige Tumore entwickeln können. Doch seit dem Eingriff im Juni 2016 lebt Jack wie jedes andere Kind – und lacht nur noch, wenn er etwas lustig findet. „Er ist so ein frecher kleiner Kerl mit einem tollen Sinn für Humor. Die Operation hat unser aller Leben geändert. Wir sind so dankbar“, sagte die 32 Jahre alte Mutter.

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