Foto: Valerie Macon/AFP
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Am 12. November ist es soweit: Der eigene Streaming-Dienst von Mediengigant Disney geht dann in den USA an den Start. Das hat in erster Linie Auswirkungen für die Konkurrenz. Auch Netflix-Nutzer müssen sich darauf einstellen, künftig auf einige Produktionen verzichten zu müssen.

Inzwischen hat Streaming-Riese Netflix seit sieben Jahren Serien und Filme von Disney in seinem Portfolio, durch den Launch des neuen Disney-Video-on-Demand-Angebot wird sich das aber ändern. Übrigens: In Deutschland wird Disney+ ab dem 31. März 2020 verfügbar sein.

Spätestens dann müssen sich wohl User von Netflix und Amazon Prime Video von den Disney-Produktionen verabschieden – zumindest, wenn sie nicht auch Disney+ nutzen. Die Angebote werden dann exklusiv auf dem eigenen Anbieter des Mutterkonzerns laufen.

Laut „Forbes“ verzichtet Disney durch das Ende der Zusammenarbeit mit Netflix auf umgerechnet rund 130 Millionen Euro jährlich, die der Streaming-Primus aktuell für die Lizenzen wie „Fluch der Karibik“, „Die Schöne und das Biest“ und „Micky Maus“ bezahlt.

Es kommt aber noch schlimmer für Netflix-Nutzer: Disney+ wird künftig nicht nur exklusiv über die Eigenproduktionen und Filme der Tochterunternehmen Pixar und Lucasfilm verfügen, dazu fallen darunter auch Angebote von 21st Century Fox, Marvel und National Geographic.

Eine Auswahl der Produktionen, die künftig exklusiv bei Disney+ zu sehen sein werden:

  • Die Schöne und das Biest
  • Winnie Puuh
  • Micky Maus
  • Monster AG
  • Mulan 
  • Fluch der Karibik
  • Mary Poppins
  • Plötzlich Prinzessin
  • Duck Tales
  • X-Men
  • Findet Nemo
  • Ice Age
  • Futurama
  • Planet der Affen
  • Die Simpsons
  • Cars
  • Iron Man
  • Toy Story
  • Star Wars