„Am tiefsten Punkt meines Lebens“: MontanaBlack macht vorerst Pause

Deutschlands bekanntester Streamer MontanaBlack hat sich dazu entschieden, vorerst eine Pause zu nehmen. Er sei "wohl am tiefsten Punkt meines Lebens". Wann er zurückkehrt, ist unklar.
Videospiel-Streamer MontanaBlack
MontanaBlack. Foto: Philipp Schulze/dpa
Videospiel-Streamer MontanaBlack
MontanaBlack. Foto: Philipp Schulze/dpa

Die vergangenen Wochen waren wahrlich nicht einfach für Marcel Eris aka MontanaBlack. Jetzt zieht sich der größte Streamer Deutschlands – über vier Millionen Follower auf Twitch, knapp drei Millionen Follower auf Youtube und über drei Millionen bei Instagram – vorerst aus der Öffentlichkeit zurück.

Bereits in den vergangenen Tagen war es still um „Monte“, wie er von Fans genannt wird, geworden. Auf Twitch ließ er sich nicht blicken und auch neue Videos auf Youtube waren rar. Am Samstag kündigte er dann offiziell an, sich vorerst aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen. „Aktuell bin ich wohl am tiefsten Punkt meines Lebens angekommen, körperlich und mental“, teilte er via Twitter mit. Wann er zurückkommen werde, wisse er noch nicht, heißt es weiter. Wenige Tage zuvor hatte er von einem anstehenden Eingriff unter Vollnarkose berichtet.

 

Indirekt bestätigte dies auch sein Streamer-Kollege und Podcastpartner „Unge“, ebenfalls ein sehr erfolgreicher deutscher Streamer und Influencer, indem er auf Twitter mitteilte, dass es vorerst keine neue Ausgabe des Podcasts des Duos geben wird. „Alles Gute Monte, deshalb aktuell auch kein Podcast bis es wieder besser ist“, schreibt er. Die Fans werden sich also gedulden müssen, wahrscheinlich eine ganze Weile. Denn die Nackenschläge für „Monte“ waren nicht ohne.

MontanaBlack wegen NFTs in der Kritik

Die Nachricht seiner Pause kommt zu einem Zeitpunkt, in dem MontanaBlack mehr denn je in der Kritik steht. Ein großer Kritikpunkt: seine Werbung für NFTs. Erst kürzlich bewarb er das NFT eines Affen, der eine Nazi-Uniform trug. Nachdem er den Vorfall zunächst runterspielte und verharmloste, verstand er wohl doch noch rechtzeitig, dass die Nummer höchst unangebracht war und entschuldigte sich anschließend für seine Relativierung.

Außerdem wird schon seit einigen Wochen Kritik am Streamer laut, er lasse sich für windige Geschäfte vor den Karren spannen, die er nicht hinterfrage. Stattdessen bekomme er Geld dafür, seinen Fans nicht ganz astreine Produkte vorzustellen. Sogar Betrug wird ihm vorgeworfen.

Ein NFT (Non-Fungible Token) ist ein kryptografisch eindeutiger, unteilbarer, unersetzbarer und überprüfbarer Gegenstand. Vereinfacht gesagt sind NFTs einer digitalen Banknote ähnlich. Sie sind mit einem einzigartigen Code versehen, der sie unverwechselbar macht – wie die Seriennummer bei einem Geldschein.

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