In einigen Jahren, in denen wir über Social-Media-Stars und Influencer berichtet haben, haben wir schon einiges gesehen. Das sticht aber eindeutig heraus – Melina Sophie, eine der gefragtesten Influencerinnen Deutschlands, hat sich einen QR-Code auf die Stirn tätowieren lassen.

Aber fangen wir von vorne an und stellen die junge Dame erst einmal vor: Melina Sophie, mit vollem Namen Melina Sophie Baumann, ist eine Influencerin, die sich in den vergangenen Jahren auf YouTube und Instagram eine riesige Fanbase erarbeitet hat.

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Auf YouTube haben sie 1,8 Millionen User abonniert, ihre Videos bekommen mindestens eine sechsstellige Anzahl an Views – auf Instagram ist ihre Fanbase mit 3,6 Millionen Follower noch deutlich größer.

Was sie macht? Sie erzählt viel und gerne über sich, ihr Leben, ihre prominenten Freunde und zugegebenermaßen provoziert sie auch gerne. Der Titel eines Videos, in dem sie eigentlich nur Wein trinkt, ist „Schlucken statt Spucken“, mal macht sie ihre Fans mit Videos wie „Ihr wolltet dieses Video, ihr bekommt es!“ heiß und wenn sie eigentlich nur zum Tätowierer geht, nennt sie das Video „Ich ZIEHE MICH Mal wieder für euch AUS“.

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Ein bisschen überdrehen zählt also im Grunde zum Marketing-Konzept von Melina Sophie, aber wo wir gerade schon bei Tattoos sind: Die Aktion, die ihre Fans sicherlich am meisten geschockt hat, hat Melina Sophie jetzt rausgehauen.

Per Insta-Story ließ sie ihre Fans an einem Gespräch mit einer Freundin teilhaben, in dem Gesichtstattoos diskutiert wurden. Zudem gab es direkt, ebenfalls in der Story, eine Umfrage, ob die Fans Gesichtstattoos gut fänden – die Mehrheit war nicht beeindruckt und stimmte mit „Nein“ ab.

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Wahrscheinlich könnt ihr euch schon denken, was Melina Sophie dann gemacht hat. Stunden später postet die 25-Jährige ein Bild, wie eine Frau mit Handschuhen ihr mit einer Tätowier-Nadel das Gesicht abtastet.

Melina Sophie Tattoo
Foto: Screenshot Instagram/melinasophie

Am nächsten Montag gab es dann „das große Reveal“, wie sie es selbst angekündigt hat. Und Melina Sophie hat sich tatsächlich ein Tattoo auf die Stirn machen lassen – und zwar nicht einfach irgendein Motiv, sondern einen QR-Code. Die kennt ihr ja, um mit eurem Smartphone an Artikel oder Apps zu gelangen, indem ihr diese Codes einscannt.

Was kommt, wenn man den QR-Code auf ihrer Stirn nutzt? Man gelangt auf ihren Instagram-Account – aus dieser Marketing-Perspektive also gar nicht dumm, muss man zugeben.

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„An alle Firmen da draußen, no shit, wenn ihr Bock habt, mit mir zusammenzuarbeiten könnt ihr einfach meine Stirn buchen“, erklärt sie dazu auf ihrem Profil. Es steckt also Geschäftsliches dahinter. Sie gibt aber auch zu: „Ich muss sagen, besoffen fand ich die Idee besser“. Als sie die Idee mit ihrer Freundin diskutiert hat, war auch zu erkennen, wie die beiden genüsslich am Sekt genippt haben.

Für Erregung hat sie bei ihren Fans mit der Aktion auf jeden Fall gesorgt. Einige sind begeistert, dass der QR-Code-Trick funktioniert und argumentieren, dass Melina Sophie alt genug sei, für sich selbst zu entscheiden. Für andere reicht schon die schiere Tatsache, dass sie einen QR-Code auf der Stirn hat, um für sich zu entscheiden, dass es eine schlimme Idee war.

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Was gibt’s dazu von Melina Sophie als Reaktion? Ein Selfie mit dem Mittelfinger und der Aussage „Haters gonna hate“. Darauf natürlich auch zu sehen: das neue Stirn-Tattoo und weitere Tattoos auf ihrer Hand, die stark an die Symbole erinnern, die früher auf Videorecorder-Fernbedienungen waren. Vielleicht wäre es gar nicht so falsch, die Zeit zurückzudrehen. Hier zeigen wir euch das Selfie:

Melina Sophie Mittelfinger
Foto: Screenshot Instagram/melinasophie

Natürlich stellt sich noch eine große Frage: Ist das Tattoo – also das neue im Gesicht in diesem Falle – wirklich echt oder handelt es sich doch um einen Scherz und Melina Sophie wollte sich einfach nur einen Spaß mit ihren Fans erlauben? Noch hat sie es nicht endgültig aufgelöst und wir bleiben natürlich dran! In der Zwischenzeit fragen wir auch mal beim Redaktions-Tätowierer nach, wann er denn mal Zeit hat.