Angelina Kirsch Aldi Rock Your Curves
Foto: obs/ALDI/ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG

Konfektionsgrößen sind in der Frauenwelt nach wie vor ein großes Thema. Angelina Kirsch sollte das eigentlich wissen. Und dennoch ist ihre neue Kollektion ziemlich ungenau, was die Größenangabe betrifft.

Es ist nicht einmal eine Woche her, da stellte Angelina Kirsch ihre eigene Modekollektion vor, für die sie bereits zum zweiten Mal mit dem Dicounter-Giganten Aldi zusammengearbeitet hat. Im Repertoire: Bikinis, Blusen, Jeans und viele weitere Kleidungsstücke. Und all das zum günstigen Preis – eine Jeans etwa kostet gerade einmal 13,99 Euro.

Via Instagram verkündete das Plus-Size-Model ihren 190.000 Abonnenten die Neuigkeiten und präsentierte gleich ihr Lieblingsteil: einen blauen Bikini. Statt Freude und positiver Rückmeldungen hagelte es unter dem Beitrag allerdings mächtig Kritik:

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Instagram angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

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Doch der Grund ist nicht etwa das Aussehen der Kleidungsstücke oder deren Qualität, sondern die Größenagabe. „Mir ist es völlig egal, welche Größe im Etikett steht aber zum einen ist es ärgerlich, wenn man dann wieder zum Umtauschen gehen muss und zum anderen finde ich die Message an kurvige Frauen richtig blöd! Wenn man mit 40/42 eine 46 bei deiner Kollektion benötigt, was braucht dann eine wirkliche 46? Die ist dann faktisch bei 50 und das gibt definitiv kein gutes Gefühl!!! Sehr schade“, schrieb etwa eine Userin und traf damit auf den Punkt, was viele weitere dachten.

Aufgrund der Vielzahl an negativen Kommentaren, die sie wegen der „Rock Your Curves“-Kollektion erhielt, sah sich Angelina Kirsch nun gezwungen, Stellung zu beziehen – natürlich mit einem weitern Post:

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Schönheit hat keine Kleidergröße! Und dennoch kommen wir nicht ohne Konfektionsgrößen aus“, leitet die ehemalige „Let’s Dance“-Kandidatin ihre Stellungnahme ein. Für sie stünden die Zahlen im Hinter- und das Lebensgefühl im Vordergrund. Das Passformthema sei entstanden, weil Aldi eine bestimmte Größentabelle vorgegeben habe. „Ich kann Euch nur sagen, dass es mir unendlich leid tut, dass einige von euch diese Erfahrung machen mussten. Ich verstehe Euch zu 💯% und bin ebenso enttäuscht, wie Ihr!“

Die gute Nachricht für alle Frauen: In Zukunft möchte Kirsch auf solche Tabellen verzichten. Etwas „neues Wunderbares“ stehe bereits in den Startlöchern. Bei solch einsichtigen und netten Worten sowie der Aussicht auf Neues können wir Angelina Kirsch doch gar nicht mehr wirklich böse sein, oder?