Foto: Kzenon/Shutterstock.com
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Es gibt immer noch Menschen, die es magisch zur Sat.1-Show „Hochzeit auf den ersten Blick“ zieht – obwohl sie wissen, dass sie damit einen gefährlichen Schritt riskieren. Vorm Start der 5. Staffel an diesem Sonntag (17.30 Uhr) kündigte der Münchner Privatsender an, dass sich für das „Sozialexperiment“ wieder zwölf heiratswillige Singles gemeldet hätten.

Drei Experten führen die Kandidaten nach diversen Tests in den insgesamt acht Folgen zusammen und bestimmen damit, wer zu wem passt: Psychoanalytikerin Sandra Köhldorfer, Paar- und Sexualtherapeutin Beate Quinn und Diplompsychologe Markus Ernst. In den ersten vier Staffeln standen die Kandidaten sich erstmals im Standesamt gegenüber und mussten sich sofort im Klaren sein, ob sie heiraten wollen oder nicht.

Dieses Mal hat Sat.1 eine zeitliche Pufferzone eingebaut: Damit die Paare nicht sofort in ihr Verderben rennen, haben sie sechs Wochen Zeit, um sich endgültig für oder gegen ein gemeinsames Leben mit ihrem Partner zu entscheiden – zum Erfahrungsaustausch treffen sie mit den anderen Paaren der aktuellen Staffel zusammen. Danach werden Nägel mit Köpfen gemacht.

Die Bilanz nach den ersten vier Staffeln kann sich aus Sicht von Sat.1 auf den ersten Blick sehen lassen: 34 Singles haben sich nach Angaben des Senders das Ja-Wort gegeben – macht nach Adam Riese: 17 Paare. Nach Presseberichten sind viele inzwischen wieder getrennt. Hat Sat.1 daher den neuen Sechs-Wochen-Zeitraum zum Beschnuppern eingeführt?

„Die Idee, dass sich die Paare nach dem Experiment-Zeitraum von sechs Wochen nochmal alle zusammen treffen, stammt aus der australischen Version des Formats, wurde von uns jetzt übernommen und dient dem Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage.

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(dpa)