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Der Urlaub war angerichtet: Eine fünfköpfige Familie aus England hatte ihre Reise nach Mallorca für 2500 britische Pfund (2800 Euro) gebucht, die Koffer waren gepackt, die Flüge eingecheckt und die Reisepässe lagen bereit. Doch leider hatten sie die Rechnung ohne den Familienhund gemacht.

„Es war schon sehr spät und ich legte die Pässe einfach auf die Seite“, erklärte Ella Arundell aus Winchester der „Daily Mail“. Familienhund Bailey schnappte sich die leichten Happen über Nacht und kaute mächtig darauf herum. Das Entsetzen folgte am nächsten Morgen, als Arundells Lebensgefährte Russell Mack die aufgeweichten und zerbissenen Dokumente in der Schnauze des Hundes vorfand. Der Urlaub war quasi in Stücke gerissen, das Geld weg.

Denn die Reiserücktrittsversicherung greift nur bei Krankheit oder Tod. Auch der Versuch, die Dokumente wieder zusammen zu kleben, scheiterte kläglich. Die Neuausstellung benötigt sieben Tage. Keine Chance auf Mallorca.

Aber am Ende kam doch noch eine halbwegs gute Nachricht. Das Reiseunternehmen kam der Familie entgegen. Die Arundell und Mack durften die Reise vier Wochen später für günstige 1200 Euro doch noch antreten.