Foto: gunsan gimbanjang/Shutterstock.com
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Sicherheitsgurte sind bereits seit Einführung der Anschnallpflicht Mitte der 1970er Jahre Teil der Sicherheitsausstattung von Autos. Sie sollen im Notfall straff am Körper anliegen und verhindern, dass die Insassen bei einer Gefahrbremsung oder einem Unfall nach vorn geschleudert werden und sich verletzen, erklärt der Tüv Nord.

Um Fahrzeuginsassen im Notfall frühzeitig abzufangen, wird der Gurt innerhalb von Millisekunden mit Hilfe einer gespannten Feder oder pyrotechnisch gestrafft, je nach Ausführung des Gurtstraffers.

Die Auslösung der Pyrotechnik erfolgt dabei elektrisch über die Sensoren des Airbagsteuergeräts. Nach dem Auslösen wird der Gurt in Sekundenbruchteilen 10 bis 15 Zentimeter aufgerollt, also nach hinten gezogen, um den Passagier sicher im Sitz zu halten. Im Rahmen einer anschließenden Reparatur müssen alle Bauteile ausgetauscht werden.

Quelle: dpa