Elefant Simbabwe
Foto: Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa

Immer mehr Tiere sind vom Aussterben bedroht. Auf der ganzen Welt leben nur noch rund 450.000 Elefanten, 400.000 bis 415.000 davon in Afrika – die meisten davon in Botswana, Simbabwe, Tansania, Gabun, Kenia und Sambia. Und trotzdem: Im Vergleich mit Tigern, Löwen und Giraffen sind die Elefanten noch Spitzenreiter. Noch mehr: Es gibt von ihnen mehr als von den anderen drei Arten zusammen.

Nach WWF-Schätzungen gab es im Jahr 2009 nur noch rund 3200 Tiger weltweit, die in freier Wildbahn lebten. Bis zum Jahr 2016 stieg die Zahl auf rund 3900. 20.000 Tiger fristen derweil ihr Dasein in Gefangenschaft.

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Deutlich unklarer ist der Stand beim Löwen – von 16.000 bis 30.000 frei lebenden Tieren ist hier die Rede. Die IUCN ging 2008 davon aus, dass die Löwenbestände weltweit in den letzten zwanzig Jahren um 30 bis 50 Prozent zurückgegangen sind. Während bei den Giraffen 1985 noch rund 163.000 Exemplare gezählt wurden, waren es 2015 schon weniger als 100.000.

Alle vier Arten stehen auf der Roten Liste der IUCN. Insgesamt sind in der seit 1964 geführten Roten Liste inzwischen gut 120.000 Tier- und Pflanzenarten (vorher: gut 116.000) erfasst. Die Liste wird jedes Jahr mindestens einmal aktualisiert.

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Vom Aussterben bedroht sind demnach mehr als 32.000 Tier- und Pflanzenarten. Das sind Arten, die nach Meinung der IUCN ohne Schutzmaßnahmen nicht überleben werden. Unterteilt sind sie in drei Stufen: „gefährdet“, „stark gefährdet“ und „vom Aussterben bedroht“. In dieser höchsten Kategorie sind einschließlich Feldhamster jetzt 6811 Arten (vorher 6523).

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)