Trauer in der NHL: Eishockey-Profi Colby Cave von den Edmonton Oilers ist tot. Er starb an den Folgen einer Hirnblutung – mit nur 25 Jahren. Seine trauernde Ehefrau Emily verabschiedete sich emotional von ihrem Mann auf Instagram.

Der Teamkollege des deutschen Eishockey-Superstars Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers sei am frühen Morgen gestorben. Das teilte die Familie von Cave über dessen NHL-Team aus Edmonton am Samstag (Ortszeit) mit.

Seine Ehefrau Emily Cave postete drei Fotos auf ihrem Instagram-Account und verabschiedete sich mit den Bildern und einem emotionalen Abschiedsbrief von ihrem verstorbenen Ehemann.

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Es sind Worte, die einen schlucken lassen. „An meinen besten Freund und die Liebe meines Lebens, Colby. Mein Herz ist gebrochen. Mein Zustand körperlicher, geistiger und seelischer Schmerzen in dem ich mich befinde, wenn ich daran denke, dich nie wieder sehen, berühren oder halten zu können, ist unerträglich. Du bist und wirst immer mein Held sein, das Beste, was mir passieren konnte. Ich habe mir nie träumen lassen, dass ich Witwe vor unserem ersten Hochzeitstag werden würde.“

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Sie fährt fort: „Obwohl jede Zelle meines Körpers ohne dich verloren ist, verspreche ich dir, dich weiter stolz zu machen. Du warst der beste Freund, Ehemann, Hunde-Daddy und – oh – ich wünschte, ich könnte dich als Baby-Daddy erleben. Ich werde dich wiedersehen, Colb. Du wirst mir im Himmel begegnen mit einem warmen, feuchten Kuss. Du wirst mich bei jedem Schritt begleiten.“

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Ihren Abschiedsbrief an ihren geliebten Ehemann beendet sie mit folgenden Worten: „Ich möchte nicht aufhören zu schreiben, genauso, wie ich dich diesen Morgen im Krankenhaus nicht loslassen wollte. Du bist alles für mich. Du wirst immer mit mir sein. Danke, dass du jetzt mein Schutzengel sein wirst. So wie du dein Gelübde beendet hast, werde ich mit einem Wort enden, AGAPE (Wort für „göttliche Liebe“).“

Colby Cave
Colby Cave im Trikot der Edmonton Oilers. Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Eishockey-Profi hinterlässt neben seiner Ehefrau noch eine kleine Tochter.

Nach Angaben seines Agenten Jason Davidson gibt es keinen Zusammenhang zwischen Caves Hirnblutung und der Ausbreitung des Coronavirus.

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Der Abwehrspieler debütierte 2017 für die Boston Bruins in der NHL und kam in seiner Karriere insgesamt auf 67 Spiele, vier Tore und fünf Torvorlagen in der besten Liga der Welt. „Die Familie der National Hockey League trauert um Colby Cave, dessen Leben und Karriere, obwohl zu kurz, inspirierend und sinnbildlich für das Beste an unserem Sport waren“, sagte der NHL-Chef Gary Bettman.

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Die Edmonton Oilers stellten nach seinem Tod ein Video von dem einzigen Tor ins Internet, das Colby Cave in dieser Saison für den Club erzielte. Im November traf er nach einem sehenswerten Alleingang gegen die Pittsburgh Penguins. „Wir haben einen aus unserer Familie verloren. Colby war ein unglaublicher junger Mann“, sagte Oilers-Präsident Ken Holland.

Quelle: Mit Agenturmaterial von der dpa