Inter Mailand AC Mailand Lukaku Ibrahimovic
Foto: Antonio Calanni/AP/dpa

Dieses Stadtderby in der Coppa Italia zwischen Inter und dem AC Mailand hatte einiges zu bieten! Ein unrühmliches Ende nahm es für Zlatan Ibrahimovic nach einem Streit mit Romelu Lukaku.

Kurz vor der Pause gerieten die beiden Superstars nach einem Foul von Alessio Romagnoli an Lukaku aneinander, es folgte ein heftiges Wortgefecht. Kopf an Kopf standen sich der Gefoulte und Milan-Torschütze Ibrahimovic (31.) gegenüber, tauschten Nettigkeiten aus. Selbst nachdem die Streithähne von Schiedsrichter Paolo Valeri jeweils mit einer Gelben Karte bedacht wurden, hörten sie nicht auf:

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Wie in dem Video zu hören ist, bezeichnet Ibrahimovic Lukaku als „kleinen Esel“. Der Belgier schlägt daraufhin vor, die ganze Sache außerhalb des Spielfelds zu klären. Ibrahimovic antwortet: „Ruf deine Mutter“. Und: „Mach deinen Voodoo-Scheiß!“

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In der jüngeren Vergangenheit hatte es immer wieder Stress zwischen den beiden gegeben. Wie viel Wut da im Spiel ist, zeigte sich Sekunden nach dem Pausenpfiff, als Lukaku wutentbrannt hinter Ibrahimovic herrannte und rief: „Er will über meine Mutter reden? Hurensohn!“

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Allerdings wirkte der Pausentee offenbar nur auf einen beruhigend. Im zweiten Durchgang erwies Ibrahimovic seiner Mannschaft nämlich einen Bärendienst, als er sich zu einem vermeidbaren Foul an Kolarov hinreißen ließ und zurecht Gelb-Rot sah (58.).

Nach seinem heftigen Disput mit Inter-Profi Romelu Lukaku hat Schwedens Fußballstar aber jede Form von Rassismus von sich gewiesen. „In Zlatans Welt ist kein Platz für Rassismus“, schrieb der 39 Jahre alte Stürmer des AC Mailand am Mittwoch auf Twitter.

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Auf „Ibra“-typische Art ergänzte er: „Wir sind alles Spieler, manche besser als andere.“ Dazu verlinkte er auf ein Video, das er im vergangenen Jahr auf Instagram geteilt hatte. Zu sehen sind darin ein schwarzer und ein weißer Junge, die glücklich aufeinander zu rennen und sich umarmen. „Wir sind eins“, hatte Ibrahimovic damals dazu geschrieben.

In Unterzahl schafften es seine Teamkollegen nicht, den knappen Vorsprung zu halten: Nach Leao-Foul an Barella im Strafraum verwandelte ausgerechnet Lukaku den fälligen Elfmeter (71.), in der siebten Minute der Nachspielzeit nagelte Christian Eriksen einen Freistoß in den Winkel und brachte Inter somit ins Pokal-Halbfinale. Hier seht ihr noch einmal die Highlights des Spiels:

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Im Halbfinale trifft Inter Mailand nun auf den Sieger der Partie zwischen Juventus Turin und Zweitligist AC Spal Ferrara (Mittwoch, 20.45 Uhr). In den weiteren Viertelfinals stehen sich am Mittwoch Atalanta Bergamo mit dem deutschen Nationalspieler Robin Gosens und Lazio Rom (17.45 Uhr) sowie am Donnerstag (21.00 Uhr) SSC Neapel und Spezia Calcio gegenüber.

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In der Serie A führen die beiden Mailänder Teams die Tabelle an. Milan ist mit 43 Zählern und zwei Punkten Vorsprung auf Inter Spitzenreiter.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)