Kiosk-Mitarbeiter lebensgefährlich verletzt – 19-Jähriger in U-Haft

Im Mönchengladbacher Stadtteil Odenkirchen ist ein Kiosk-Mitarbeiter lebensgefährlich verletzt worden. Ein 19-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft.
Blaulicht Polizei
Foto: Shutterstock/Pradeep Thomas Thundiyil

Im Fall eines lebensgefährlich verletzten Kiosk-Angestellten in Mönchengladbach sitzt ein polizeibekannter 19-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die zuständige Haftrichterin habe einen entsprechenden Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag mit.

Kunden hatten den 26-jährigen Angestellten am Freitagabend in dem Kiosk im Stadtteil Odenkirchen schwer verletzt gefunden. Er schwebt laut Polizei weiter in Lebensgefahr. Dem Angestellten seien blutende Verletzungen zugefügt worden, sagte eine Polizeisprecherin.

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Die Ermittlungen hätten zunächst zur Festnahme eines 18-jährigen Tatverdächtigen am Samstag geführt. Da sich der dringende Tatverdacht nicht erhärtet habe, sei er wieder entlassen worden. Der 19-jährige Haupttatverdächtige sei am Sonntag zuhause festgenommen worden.

Der Verdächtige habe sich noch nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Er sei der Polizei wegen Körperverletzungsdelikten bekannt.

dpa