"The Voice of Germany"

Herbert Grönemeyer tritt im Finale auf

"The Voice of Germany": Herbert Grönemeyer tritt im Finale auf "The Voice of Germany": Herbert Grönemeyer tritt im Finale auf Foto: dpa/Danny Gohlke
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Das Live-Finale von "The Voice of Germany" steht an – und Legende Herbert Grönemeyer kommt auf die Bühne. Die Finalisten sind im Gegensatz dazu extrem jung.

Ein angehender Religionslehrer, eine junge Kosmetikerin, ein Abiturient aus Flensburg und ein slowenischer Elektriker bestreiten an diesem Sonntag (20.15 Uhr) das Finale der Castingshow "The Voice of Germany". Wer die achte Staffel der ProSiebenSat.1-Sendung gewinnt, entscheiden die Zuschauer. Das Halbfinale schalteten vergangenen Sonntag parallel zum "Tatort" noch 2,37 Millionen Menschen ein (Marktanteil: 7,8 Prozent) – ein mäßiger Wert für die Sendung.

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Alle vier Kandidaten haben ein Alleinstellungsmerkmal: Samuel Rösch, Student der evangelischen Religionspädagogik, ist der einzige Kandidat, der deutsche Lieder singt. Im Halbfinale gewann der 24-Jährige aus dem Erzgebirge mit einer gefühlvollen Grönemeyer-Ballade überraschend gegen die blinde Schweizerin Benada Brunovic (25).

Die erst 17-jährige Jessica Schaffler aus Österreich tritt im "Sweet Lolita Look" auf, der aus Japan stammt und in knalligen Farben und vielen Rüschen daherkommt. Sie erinnert dabei an die "Voice"-Gewinnerin von 2015 und die glücklose ESC-Kandidat Jamie-Lee Kriewitz.

Eros Atomus gilt als Mädchenschwarm

Mädchenschwarm Eros Atomus Isler (18) aus Flensburg fällt mit seiner speziellen Art auf, Gitarre zu spielen. Der Abiturient, der bereits in Italien, den USA, den Niederlanden und auf Curacao gewohnt hat, hält sein Instrument flach auf dem Schoß und zupft dabei die Saiten.

Die wohl variantenreichste Stimme besitzt Benjamin Dolic (21) aus Slowenien, der bereits mit zwölf Jahren bei einer Castingshow in seiner Heimat bis ins Halbfinale kam. Der Elektriker überzeugte im Halbfinale mit einer A-Cappella-Version des Elvis-Presley-Hits "Can't Help Falling in Love".

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Im Live-Finale aus Berlin müssen die jungen Finalisten – der Altersschnitt liegt bei 21 Jahren - vier Mal auf die Bühne. Unterstützung bekommen sie dabei von ihren etwas älteren Coaches, Neuzugang Michael Patrick Kelly, Yvonne Catterfeld, Mark Forster, sowie Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier. Die Rapper wollen mit Isler den dritten Titel einfahren.

Wie immer stehen auch internationale Stars in der Finalshow auf der Bühne, die teilweise mit den Kandidaten auftreten und ihre Platten promoten. Mit dabei sind Olly Murs, Jess Glynne, Tom Odell (alle Großbritannien), Lukas Graham (Dänemark), Zara Larsson (Schweden) und Herbert Grönemeyer (Bochum).

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Die Musiklegende aus Bochum wird dabei den Altersschnitt der Show deutlich anheben. Sat.1 setzt nach dem Finale sogar auf noch reifere Stimmen. Einen Tag vor Heiligabend startet der Privatsender das Senioren-Format "The Voice Senior". Dort ist der älteste Kandidat fast genauso alt wie die vier Finalisten der normalen "Voice"-Staffel zusammen.

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Quelle: dpa