Querbeat rocken ausverkaufte Lanxess-Arena – Band ist nach Auftritt sprachlos

Es war das erste Konzert von "Querbeat" nach anderthalb Jahren in der Kölner Lanxess-Arena. Und dann auch noch vor 14.000 Zuschauern. Selbst die Band war nachher beeindruckt.
Querbeat Köln Konzert Flamingos
Foto: Screenshot Instagram

Was für ein Auftritt! Die Bonner Brass-Band Querbeat hat in Köln die Lanxess-Arena zum Beben gebracht. Fans waren vom Konzert am Freitagabend begeistert, aber auch für die Band selbst war es ein besonderer Abend.

Es war ihr erstes Konzert nach anderthalb Jahren in der Kölner Lanxess-Arena. Und dann auch noch vor 14.000 Zuschauern. Coronabedingt hatte die Band auf solche Auftritte zuletzt verzichten müssen. Umso größer jetzt die Freude. „Das war ziemlich sicher das schönste Konzert unseres Lebens, besonders nach dieser Scheiß-Zeit“, bestätigte Sänger Jojo Berger dem „Express“ nach dem Konzert.

Und auf Facebook zeigte sich die Band ebenfalls begeistert von dem Auftritt in Köln. Auf Facebook posteten die Musiker ein Foto von der Bühne, schrieben dazu: „Haben noch wenig Worte für das was uns da gestern passiert ist. Danke für diesen Tanz, Lanxess arena!“ Dazu posteten sie noch „Köln“ und ein rotes Herz.

Die Band fand auf der Bühne auch noch politische Worte, Sänger Berger kritisierte die Querdenker mit einem Statement: „Das ‚Q‘ im Namen wurde uns geklaut. Aber mit Querdenkern haben wir überhaupt nichts zu tun und können mit populistischem Kram nichts anfangen.“

Einen Einblick in die Stimmung beim Konzert am Freitag, bekommt ihr hier:

Bei dem Konzert vor 14.000 Fans galt die 2G-Regel, heißt: Nur Geimpfte und Genesene hatten Zutritt zur Lanxess-Arena. „Wir haben irgendwie immer dran geglaubt, dass die Querbeat-Party in Kölns größter Location stattfinden kann. Nachdem wir unsere für Herbst geplante Tour in das nächste Frühjahr verlegen mussten, haben wir gemeinsam mit Veranstaltern, der Lanxess-Arena und unseren Kontakten zur Stadt unsere Energie in das Möglichmachen dieses Konzerts gesteckt. Auch als Statement, dass 2G-Großveranstaltungen ein Stück Unbeschwertheit zurückgeben kann. In das Gefühl einfach nur happy zu sein, dass wir für unsere Fans wieder live spielen können, mischt sich auch eine kreative Übermotivation. Wir wollen dieses erste große Konzert nach fast zwei Jahren für uns und für alle unvergesslich machen“, hatte die Band vor dem Konzert die 2G-Regel verteidigt.

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