Tokio Hotel zum CSD kostenlos in Köln erleben: Konzert am Heumarkt bestätigt

Vom 6. bis zum 21. Juli steht ganz Köln wieder im Zeichen des Christopher Street Day. Das zweiwöchige Programm trumpft mit über 100 Veranstaltungen auf – darunter auch ein Konzert von Tokio Hotel am Heumarkt.
Tokio Hotel Tom und Bill Kaulitz
Tom (l) und Bill Kaulitz von der Band Tokio Hotel rocken die Bühne. Foto: Christian Charisius / dpa
Tom (l) und Bill Kaulitz von der Band Tokio Hotel rocken die Bühne. Foto: Christian Charisius / dpa

Bald leuchten die Regenbogen über Kölle wieder besonders bunt: Zum CSD erwartet die Stadt ein buntes Programm aus Konzerten, Partys, queeren Podcasts und politischen Talks. Die größte Überraschung: Die Kultband Tokio Hotel schaut auf ein kostenloses Konzert am Heumarkt vorbei.

Das Highlight vom CSD ist natürlich das dreitägige Straßenfest zum Abschluss vom 19. bis 21. Juli – übrigens später als sonst, weil die EM sonst dazwischengefunkt hätte. Organisiert wird das Event weiterhin vom ColognePride e.V. – einem der größten und bekanntesten Pride-Vereine in ganz Europa. Und dieser verspricht „Drei Tage – Drei Bühnen – Über 60 Stunden Programm!“.

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Die dazugehörigen Bühnen finden sich am Heumarkt, Alter Markt und auf der Podcast Stage, wobei das Hauptprogramm auf dem Heumarkt stattfindet – darunter auch das Konzert von Tokio Hotel. Auf dem Elogiusplatz und der Pipinstraße wird mit 20 Tonnen Sand wieder die passende Beach-Atmosphäre über den Asphalt gezaubert – inklusive kleinem Pool, Bar, Lounge und Liegestühlen. Dort findet sich auch die Podcast-Bühne.

  • Tokio Hotel live am Heumarkt in Köln: Samstag, 20. Juli 2024, ab 22 Uhr

Weiterlesen: Programm, Partys, Strecke – alle Infos zum CSD 2024 in Köln

Tokio Hotel zum CSD in Köln – mit Heidi Klum?

Nebenbei steht fest, dass die Band rund um Bill und Tom Kaulitz am Tag nach dem Konzert, am Sonntag, dem 21. Juli, auch auf der Demonstrationsparade mitfahren werden. Ob Supermodel, GNTM-Star und Toms bessere Hälfte Heidi Klum ebenfalls vor Ort sein wird, steht aktuell noch nicht fest.

Vor dem CSD in Köln: Tokio-Hotel-Zwillinge Bill und Tom auch in Düsseldorf zu sehen

Noch vor ihrem Auftritt beim CSD in Köln sind die beiden Kaulitz-Brüder mit ihrem Podcast „Kaulitz Hills“ auf Tour durch Deutschland. In Düsseldorf machen Bill und Tom am Donnerstag, dem 11. Juli 2024, im PSD Bank Dome Halt, anschließend geht es am 25. Juli in die Barclaycard Arena  nach Hamburg. Wir verraten euch, ob es noch Tickets gibt und wie teuer der Spaß wird.

Und als wäre das noch immer nicht genug Kaulitz-Action, sind die Zwillinge ab dem 25. Juni auch mit einer neuen Show auf Netflix zu sehen.

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„Natürlich trag ich Penis-Hausschuhe in meinem Haus“

Im Pride-Monat Juni wirbt die Dating-App Tinder seit ein paar Tagen für Queerfreundlichkeit. Tokio-Hotel-Star Bill Kaulitz postete zu diesem Zweck ein Reel, indem er den viralen „Natürlich…“-Trend von Tiktok aufnimmt und ironisch Klischees aufs Korn nimmt.

„Ich steh auf Männer, natürlich trink ich schon zum Frühstück Champagner“, sagt Kaulitz etwa am Kühlschrank. Oder auch: „Ich steh auf Männer, natürlich trag ich Penis-Hausschuhe in meinem Haus“. Und: „… natürlich verlass ich niemals das Haus ohne Make-up“. Im Rahmen der Kampagne produziert Tinder auch eine Webserie über die Lebensrealität der LGBTQIA+-Community. Die Folge mit Bill Kaulitz ist für den 19. Juni 2024 angekündigt.

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Bill Kaulitz, der bei Magdeburg aufwuchs, sagte laut Mitteilung: „Jahrelang wurde mir gesagt, ich sollte meine Sexualität geheim halten. Ich habe einfach gemerkt, dass Geheimnisse zu haben für mich sehr viel anstrengender ist, als einfach offen zu sein. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie es mich befreit, authentisch zu sein, keine Grenzen mehr zwischen Bill und Bill auf der Bühne zu ziehen.“

Die Gesellschaft habe seit seiner Kindheit versucht, ihn in ein enges Korsett aus Vorurteilen, Normen und Erwartungen zu zwängen, sagte Kaulitz – „einfach aus Ratlosigkeit und Überforderung mit meinem Auftreten, meiner Art zu sprechen, zu singen, mich zu kleiden und zu performen“. Aus Schubladen müsse man aber irgendwann wieder raus.

mit Material der dpa