So häufig hat die Rheinbahn das 9-Euro-Ticket in Düsseldorf verkauft

Die kurze Ära des 9-Euro-Ticket geht (zunächst) zu Ende und die Rheinbahn zieht Bilanz. So viele Menschen haben das Angebot genutzt.
Ticket-Automat Straßenbahn Düsseldorf
So sieht ein Rheinbahn-Automat in einer Straßenbahn in Düsseldorf aus. Foto: Shutterstock/Peeradontax
Ticket-Automat Straßenbahn Düsseldorf
So sieht ein Rheinbahn-Automat in einer Straßenbahn in Düsseldorf aus. Foto: Shutterstock/Peeradontax

Drei Monate, die gefühlt wie im Flug vorübergegangen sind: Die Zeit des 9-Euro-Ticket endet erst einmal mit dem 31. August. Nun stehen zwei Aspekte im Fokus. In erster Linie wird ein Fazit gezogen, wie erfolgreich das Modellprojekt war. Darüber hinaus wird nach Nachfolgevarianten geschaut. Auch in Düsseldorf wurde das Angebot sehr gut angenommen.

Denn die Rheinbahn hat verkündet, wie viele 9-Euro-Tickets sie allein in den vergangenen Monat an den Mann und die Frau gebracht hat. Der rheinische Verkehrsbetrieb hat nun die Anzahl von 644.644 verkauften 9-Euro-Tickets für den Zeitraum von Juni bis August öffentlich gemacht. Eine Zahl, die man sich durchaus gut merken kann.

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Aber wie ist die Aufteilung auf die einzelnen Monate? Gab es etwa im Juni einen 9-Euro-Ticket-Hype, der dann abgeflacht ist – möglicherweise auch mit Blick auf die Ferien- und Urlaubszeiten. Die meisten 9-Euro-Tickets wurden in der Tat im Juni verkauft. Hier vermeldete die Rheinbahn 228.772 Verkäufe, im Juli folgten dann 207.872.

Über 800.000 Rheinbahn-Nutzer nehmen 9-Euro-Ticket-Angebot in Anspruch

Für den letzten Monat der 9-Euro-Ticket-Phase rechnet die Rheinbahn mit 208.000 verkauften Tickets. Dabei handelt es sich um einen Prognosewert vom 26. August. Den finalen Wert wird es dann erst im September geben. Dazu kommen alleine im Gebiet der Rheinbahn noch etwa 184.000 Abonnenten, die ohnehin schon über Monats- oder Jahreskarten verfügt haben. Somit haben insgesamt über 800.000 Menschen im Rheinbahn-Gebiet von der 9-Euro-Ticket-Iniative profitiert.

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Bei ihnen – wie auch etwa bei Studierenden mit Semestertickets – wurden die Kosten dann automatisch auf einen Monatspreis von neun Euro reduziert. Aber wie geht es weiter ab September? Für eben jene Inhaber von Monats- und Jahreskarten gibt es eine Nachfolge-Lösung – die erklären wir euch hier. Darüber hinaus streben die NRW-Grünen eine Lösung für NRW und für das gesamte Bundesgebiet an.

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