Düsseldorf muss Energie sparen: Beleuchtung von Wahrzeichen wird eingestellt

Um Energie in der Landeshauptstadt zu sparen, sollen öffentliche Gebäude nachts nicht mehr angestrahlt werden. Zudem werden weitere Möglichkeiten geprüft.
Rheinturm
Foto: Shutterstock/Kotomiti Okuma
Rheinturm
Foto: Shutterstock/Kotomiti Okuma

Energiesparen ist aktuell das höchste Gebot. Daher wird überall nach Einsparpotenzial gesucht. In der Landeshaupstadt erwägt die Stadttochter IDR daher nun, den Rheinturm nachts nicht mehr zu beleuchten. Technische Fragen dazu sollen in den kommenden Tagen noch geklärt werden.

Der Landtag hingegen kann nicht im Dunkeln stehen gelassen werden. Sicherheitsbedenken lassen ein Abschalten der Lichter in der Nacht nicht zu. Auch für Überwachungskameras ist die Dunkelheit nicht förderlich, da sie keine aussagefähigen Bilder im Falle eines Zwischenfalls liefern würden.

Doch dafür soll an vielen anderen Stellen in der Stadt noch Energie gespart werden. Lichter sollen auf LED umgerüstet werden, sofern dies noch nicht passiert ist, weitere Gebäude wie etwa die Uniper-Zentrale am Hafen sollen ab 20 Uhr im Dunkeln bleiben. Bewegungsmelder sollen in Parkhäusern beispielsweise Licht nach Bedarf regeln.

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Bis zu 30 Gebäude sollen so nachts nicht mehr angestrahlt werden, schreibt die „Rheinische Post“. Dazu gehören etwa Kirchen, der Schlossturm oder auch das Rathaus. Zudem sollen auch Temperaturanpassungen wie etwa die Wassertemperatur in Schwimmbädern oder der Verzicht auf Kühlung öffentlicher Räume vorgenommen werden.