Abriss! So geht es mit der Düsseldorfer Südbrücke und dem Verkehr weiter

Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf muss saniert und später abgerissen und neu gebaut werden. Alle Infos bekommt ihr hier.
Josef-Kardinal-Frings-Brücke
Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke in der Dämmerung. Foto: Shutterstock/Andrey Shcherbukhin
Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke in der Dämmerung. Foto: Shutterstock/Andrey Shcherbukhin

Baustellen-Alarm in Düsseldorf: Die marode Josef-Kardinal-Frings-Brücke, auch Südbrücke genannt, muss abgerissen und neu gebaut werden. Zuvor solle sie erstmal saniert werden, um verkehrstüchtig zu bleiben. Voraussichtlich ab August 2024 beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein mit den Instandsetzungsarbeiten.

Geplant seien eine umfassende Erneuerung der Fahrbahn sowie die Abdichtung des Bauwerks und eine Sanierung der Entwässerung. Bereits seit Mitte Juni wurde die maximal zulässige Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt, um eine Verschlechterung des Schadenbildes bis zum Beginn der Arbeiten zu vermeiden. Das haben die Straßen.NRW mitgeteilt.

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Südbrücke in Düsseldorf muss abgerissen werden

Ziel der Sanierung ist es, die Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau verkehrstüchtig zu halten. Der Ersatzneubau wird notwendig, weil eine vollständige Sanierung der in den 1950er Jahren gebauten Brücke inklusive der notwendigen Anpassungen an die heutigen und zukünftigen verkehrlichen Anforderungen nicht möglich ist. Die B1 führt über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke.

Straßen.NRW hatte im Rahmen der Auftragsverwaltung der Länder die Baulast zum 1.1.2024 von den Städten Düsseldorf und Neuss übernommen. Der Umfang der notwendigen Sanierungsarbeiten bis zum angestrebten Ersatzneubau wurde im Zusammenhang mit dem Baulastträgerwechsel frühzeitig zwischen den Städten und dem Bund festgelegt. Der Ersatzneubau einschließlich der Planung wird aus Kapazitätsgründen von der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) übernommen.

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Sanierung in drei Bauabschnitten

Die Maßnahme gliedert sich in drei Bauabschnitte, beginnend mit der Strecke in Fahrtrichtung Düsseldorf. Im Frühjahr 2025 startet anschließend der zweite Bauabschnitt in Fahrtrichtung Neuss. Für den Zeitraum dieser Arbeiten ist die Brücke in der jeweiligen Fahrtrichtung nur einspurig befahrbar. Der Radverkehr kann während der Arbeiten die Rheinbrücke weiterhin passieren.

Straßen.NRW bittet ortskundige Verkehrsteilnehmer, während der Arbeiten die Brücke zu umfahren. In südlicher Richtung erfolgt eine Umleitung über die A57 / A46 (Fleher Brücke). Die Umleitung Richtung Norden führt durch das Düsseldorfer Stadtgebiet über die Rheinkniebrücke.

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Voraussichtlich ab Sommer 2026 beginnt die finale Bauphase, in der unter anderem der Korrosionsschutz der Brücke von unten erneuert werde.