Schon mal in Köln eine Wohnung gesucht? Das ist kein Spaß! Warum? Es gibt einfach viel zu wenige. Und die, die es gibt, sind schlichtweg unbezahlbar für einen Normalsterblichen. Und weil Not erfinderisch macht, gilt das natürlich auch für Wohnungsnot. Im Netz ist jetzt eine wirklich außergewöhnliche Mietwohnung aufgetaucht.

Auf dem Portal Immobilienscout24 wird eine Souterrainwohnung in der Domstadt angeboten, die ihr so auch noch nicht gesehen habt. In der Anzeige heißt es zunächst lediglich: „Souterrain Wohnung. 490 Euro Kaltmiete, ein Zimmer, 68 Quadratmeter Fläche.“ Zusammen mit den 95 Euro Nebenkosten und den 95 Euro für Heizkosten ergibt sich eine Warmmiete von 680 Euro. Weiter unten steht unter „Objektbeschreibung“ tatsächlich noch Erstaunliches: „Ehemaliges Schwimmbad zum Appartement ausgebaut.“ Unter Baujahr wurde das Jahr 1972 angegeben, zuletzt wurde die Wohnung 2019 modernisiert/saniert.

Bitte was? Ein Schwimmbad? Wie soll man denn darin wohnen? Und tatsächlich: Schaut man sich die sechs dazu gestellten Bilder an, sieht man eindeutig ein umgebautes Schwimmbad. Auf dem Boden findet sich statt gekachelter Fliesen ein Parkettboden, eine Treppe führt aus dem ehemaligen Pool auf die höhere Ebene, auf der sich Dusche, Toilette und Waschbecken befinden. Da sich die Wohnung im Souterrain befindet, ist Tageslicht in der Bude rar gesät. Sagen wir mal so: Diese Wohnung ist zumindest arg gewöhnungsbedürftig. 

Und wo befindet sich die ausgefallene Wohnung? „In der Porzer Fußgängerzone in der Nähe des Citycenters“, schreibt der Anbieter und fährt fort: „Rheinnähe, beste Infrastruktur, Anbindung an Straßenbahn, Bus und S-Bahn“. Was will man mehr? Ok, vielleicht kein trockengelegtes Schwimmbad als Wohnung…

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