Foto: Shutterstock / Pegasene
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„Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold“, sagte Captain Jack Sparrow einst. Im Fall eines Mannes aus Görlitz hat die Hauptfigur aus „Fluch der Karibik“ damit vollkommen recht: Er hortete über sieben Jahre lang tausende Bierflaschen in seiner Wohnung.

Bei einer Zwangsräumung entdeckten Gerichtsvollzieher den „Schatz“, der Schätzungen zufolge rund 600 Euro wert sein soll. „Erst fehlte mir der Anstoß, die Flaschen wegzubringen, später schämte ich mich. Ich bildete mir ein, die Nachbarn denken schlecht von mir, wenn ich so viel Leergut wegbringe“, erklärte der Mann der „Bild“ die Entstehung der skurrilen Sammlung. Zwei bis drei Falschen Bier habe er pro Tag getrunken – macht in Summe etwa 6.500 leere Flaschen.

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„Ich war das vergangene Jahr nicht mehr in der Wohnung, weil kein Platz mehr war und zahlte die letzten drei Monate keine Miete“, erklärt der Flaschen-Messie, der inzwischen bei seiner Freundin wohnt. Diese hatte von alldem nichts gewusst.

Hoffnung auf den Gegenwert der Flaschen darf er sich jedoch nicht machen. Die Gerichtsvollzieher bestellten einen 7,5-Kubikmeter-Container, den sie fast vollständig mit dem Glas füllten und anschließend fachgerecht entsorgten. Für die Kosten der Räumung muss der Sachse natürlich aufkommen.

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