Foto: Shutterstock/Tunatura
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Tatort Indien: Vier Jahre lang war eine Frau verschwunden. Ihr Umfeld ging davon aus, dass sie mit ihrem Verlobten durchgebrannt war. Nun ist sie wieder aufgetaucht.

Und was sie erlebt hat, gleicht nichts anderem als einer Tortur. Laut einem Bericht der „Times of India“ wurden ihr unzählige Gräueltaten angetan. Sie erzählt unter anderem von Gruppen-Vergewaltigungen. Gruppen, die ihr Verlobter und späterer Ehemann angeleiert hatte.

Und es wird noch schlimmer. Offenbar waren an den Missbrauchsfällen weitere enge Familien-Mitglieder beteiligt. Ein Onkel und eine Tante hatten die damals noch Minderjährige demnach in eine Falle gelockt und sie überredet, mit ihrem Verlobten fortzugehen. Der Albtraum nahm seinen Lauf. Sie wurde sexuell ausgebeutet und musste später, nachdem sie 18 Jahre alt geworden war, in Bars tanzen und sich prostituieren.

Und als sie sich widersetzte, wurde sie von ihrem Mann mit eben jenen Gruppen-Vergewaltigungen bestraft. „Sie vergewaltigten mich nicht einmal, sondern viele Male“, gab das Opfer zu Protokoll. „Mir war es nicht erlaubt, mit meinen Eltern zu sprechen.“

Das Martyrium endete vergangene Woche. Offenbar wollte der Mann sie nun loswerden und warf die Inderin aus einem Transporter heraus einfach auf die Straße. Die Frau wandte sich umgehend an die Polizei.

Ein Sprecher der Behörden erklärte zu dem Fall: „Wir haben die Ermittlungen aufgenommen. Alle Involvierten werden wir verhören.“ Insgesamt hat die Inderin 19 Personen angezeigt.

Laut dem Bericht der „Times of India“ hat ihr Vater die Geschichte inzwischen bestätigt – und auch, dass diverse Familienmitglieder beteiligt waren.

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