Foto: dpa
Foto: dpa

Traurige Nachricht aus dem Magdeburger Zoo: Bei einer live im Internet übertragenen Giraffengeburt ist das Jungtier am Freitag tot zur Welt gekommen.

„Wir sind alle sehr traurig über diesen Verlust“, sagte Zoodirektor Kai Perret in einer Videobotschaft. „Aber es gibt in der Natur und im Leben Dinge, die wir nicht beeinflussen und auch nicht vorhersehen können.“ Wann genau das Jungtier starb, war unklar.

Der Giraffen-Livestream war schon seit längerem geschaltet und wurde nach Zooangaben täglich von tausenden Fans besucht. Drei Kameras waren im Giraffenhaus installiert, um einen guten Blick auf die elf Jahre alte Rothschild-Giraffe Femke und den erwarteten Nachwuchs zu haben.

Nicht immer verlaufe eine Geburt komplikationslos, sagte Perret am Freitag. Die Tierärzte sollen nun untersuchen, „welche Ursachen für den unglücklichen Verlauf entscheidend waren“.

Der natürliche Lebensraum der Rothschild-Giraffen sind die Baum- und Buschsavannen in Kenia und Uganda. In freier Natur gibt es noch weniger als 1100 Exemplare.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!

(AFP)