Frau schreit
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Von einem besorgten Zeugen in Thüringen gemeldete Schreie einer auf dem Boden liegenden Frau haben sich als Therapie statt einer Straftat entpuppt.

Wie die Landespolizeiinspektion Suhl am Sonntag mitteilte, ging am Samstag ein Notruf ein, laut dem auf einem Parkplatz am Waldrand zwischen den Orten Oberschönau und Oberhof eine schreiende Frau auf dem Boden liege und mehrere Menschen darum herum standen.

Die alarmierten Polizisten hätten vor Ort dann aber schnell feststellen können, dass es sich um eine Therapiestunde handelte. Ein Heilpraktiker habe seine Patienten vor Ort therapieren wollen, indem er sie animierte, ihre seelischen Probleme einfach herauszuschreien. Dadurch sollten negative Erlebnisse den Körper verlassen und diesen bereinigen.

Die Polizei riet dem Therapeuten dazu, künftig bei solchen Therapieformen nicht die Wirkung auf die Öffentlichkeit zu vernachlässigen. (AFP)