Foto: Shutterstock/ hxdbzxy
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Eine Frau in einer Klinik in der Niederlausitz ist auf dem Weg in die Caféteria zusammengebrochen. Geholfen wurde der rund 200 Kilogramm schweren Heike Dreesen allerdings erst nach über zwei Stunden – und das nur ein Tag nach ihrer Operation.

Laut „Bild“ war sie in einem Spezialstuhl unterwegs, dann überkam sie aber ein Schwindelgefühl. Anstatt die 55-Jährige aber wieder aufzurichten, wurde sie auf eine Matratze gelegt, dann ging das Personal wieder zur Tagesordnung über.

Der Grund dafür: Zu dem Zeitpunkt konnte sie nicht wieder in ihr Zimmer gebracht werden – es fehlte ein Schwerlasttuch. Man muss kein Experte sein, um sagen zu können, dass das natürlich alles andere als ideal ist – nur 24 Stunden nach einer Operation an der Gebärmutter.

Die Familie der 55-Jährigen hat deswegen Vorwürfe erhoben, Dreesens Sohn sagte der Zeitung: „Sie hat sich geschämt und geweint, weil sie so hilflos war.“ Eine Notärztin soll hingegen die Feuerwehr für Unterstützung verständigt haben – sagt jedenfalls das Klinikum. Die beste Nachricht der Geschichte: Die 55-Jährige wurde inzwischen aus der Klinik entlassen.

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