Foto: Screenshot Youtube
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Was ging denn da ab? Vier Tage und drei Nächte haben 1300 Mitarbeiter eines Tabak-Konzerns das Kreuzfahrtschiff Voyager of the Seas für eine Sauf-Orgie genutzt. Im Zentrum der Mega-Party: Junge Damen in Playboy-Outfits.

Australische Familien träumten von einem Luxus-Urlaub, doch was sie an Bord erlebten, war am Ende nur ein Albtraum. Die als familienfreundlich angekündigte Kreuzfahrt endete in einem Mix aus wilder Party, sehr viel Alkohol und dem Vernehmen nach weiterer Drogen. Das berichtet das australische Nachrichtenportal „9news“.

Die Szenerie auf den Decks wirkte wie ein eskalierter Junggesellenabschied. Erst recht, als leicht bekleidete Frauen in Bunny-Outfits die Tanzfläche anheizten.

Der Ozean-Riese war für vier Tage die Heimat für insgesamt 3000 Passagieren, von denen knapp die Hälfte beinahe durchfeierte. Die übrigen Schiffsgäste mussten ins Innere flüchten, weil die wichtigen Decks vom Saufgelage bestimmt wurden – Tag und Nacht!

„Es hat sich angefühlt wie ein riesiger Junggesellenabschied“, erzählte ein Familienvater bei „9news“, nachdem er die Tortur überstanden hatte. Die unbescholtenen Gäste konnten sich nicht einmal Filme ansehen. Denn auf sämtlichen Bildschirmen lief die ganze Zeit Werbung für den Tabak-Konzern.

Den Nicht-Feierenden soll nun der reisepreis erstattet werden. Ob das ausreicht, um die Gemüter zu beruhigen, darf bezweifelt werden.

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