In Wiesbaden hat eine Kehrmaschine am Dienstag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Einem Anwohner war die Maschine zu laut, da verlor der betrunkene Mann komplett die Nerven. Am Ende landete er hinter Gittern. Das teilte die Polizei mit.

Was war geschehen? Der alkoholisierte Mann fühlte sich am Dienstag gegen 7 Uhr von einer städtischen Kehrmaschine in seiner Ruhe gestört. Auf der Suche nach dem „Störenfried“ fand er den Fahrer in einer Bäckerei. Um sich sein Frühstück zu besorgen, hatte er kurzzeitig die Kehrmaschine verlassen. Das hätte er besser nicht gemacht.

Zeugenangaben zufolge ging der 48 Jahre alte Wiesbadener den Fahrer nämlich sofort äußerst aggressiv an. Er beleidigte diesen mehrfach und bedrängte ihn zudem auch körperlich. Der Streit verlagerte sich auf die Straße, wo der 48-Jährige dem Mitarbeiter der Stadt sogar ein paar Faustschläge verpasst haben soll. 

Auch im Beisein der hinzugerufenen Streife beruhigte sich der Betrunkene nicht und beleidigte den Fahrer weiter verbal. Als ihn die Beamten aufforderten, dies zu unterlassen, kümmerte sich der Mann um die Polizisten und die Beamten wurden selbst Opfer der Verbalattacken.

Einem ausgesprochenen Platzverweis folgte der Wiesbadener ganze drei Minuten, kam dann jedoch zurück, um weiterhin alle Beteiligten aggressiv anzugehen. Als er nun festgenommen werden sollte, wollte er jedoch nicht so recht und widersetzte er sich dieser Maßnahme. Der Mann wehrte sich nach Kräften, konnte aber am Ende doch nicht verhindern, dass ihm Handfesseln angelegt wurden und er zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum Nachmittag den Tag im Polizeigewahrsam auf dem Revier verbringen musste. 

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!