Blaulicht Polizei
Foto: Yevhen Prozhyrko / shutterstock.com

Lokhi steckte sich eine geladene Waffe seiner Mutter in den Mund. Und weil er dachte, es sei eine Wasserpistole, drückte er ab. Er starb im Alter von zwei Jahren.

Das Drama passierte im Oktober 2018. Jetzt wurde die Mutter Melissa Adamson von einem Gericht in Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado verurteilt: Die 32-Jährige muss für Kindesmisshandlung 24 Jahre hinter Gitter.

Aber warum besaß die Mutter eigentlich eine Waffe? Sie war drogensüchtig und hatte regelmäßig „Ärger“ mit ihrem Crystal-Meth-Dealer, wie der US-Fernsehsender „KOOA News5“ berichtet. Zu ihrem Schutz, besorgte sie sich eine pinke .380er Ruger.

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Am Tag des tragischen Unglücks wurde sie einmal mehr bedroht. Sie lud und entsicherte die Waffe. Anschließend nahm sie Crystal Meth, ging in die Garage zum Telefonieren und bekam nichts mehr mit, als ihr Sohn die Pistole entdeckte und damit spielte.

Laut dem Bericht von „KOOA News5“ hatte Lokhi die Angewohnheit, sich mit einer Wasserpistole in den Mund zu spritzen, um zu trinken. Die Mutter bekam das Drama erst mit, als sich der tödliche Schuss löste. Zu spät! Die Wiederbelebungsversuche scheiterten, der zwei Jahre alte Lokhi starb im Krankenhaus.

Zeugenaussagen von Lokhis beiden älteren Brüdern zufolge, hatte die drogenabhängige Mutter die Kinder stets vernachlässigt. Sie soll ihnen sogar Marihuana verabreicht haben, um sie ruhig zu stellen. Die Konsequenz folgte nun durch das Urteil: 24 Jahre Gefängnis.