Foto: dpa/Silas Stein
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Es sollte eine ausgelassene Party feiern werden, dann wurde es dramatisch: Ekaterina Didenko aus Russland wollte ihren 29. Geburtstag mit Freunden und ihrem Ehemann in einer Sauna feiern. Drei Gäste, darunter auch ihr Partner, haben das nicht überlebt.

Ekaterina Didenko liebt es, die Öffentlichkeit an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Die Russin zeigt sich gerne als absoluter Familienmensch mit ihren Kindern und liebende Ehefrau, auch der ein oder andere sexy Schnappschuss darf nicht fehlen.

Besonders in ihrer Heimat hat sich die 29-Jährige mit eben diesen Posts eine enorme Bekanntheit erarbeitet. Über 1,6 Million Menschen folgen Didenko inzwischen auf Instagram, mit dieser Reichweite gehört sie längst zu den einflussreichen Influencern in Russland.

Doch auch im Leben eines Social-Media-Stars kommt es zu Dramen und kurz nach ihrem 29. Geburtstag hat es Didenko hart erwischt. Als sie in einem sexy Einteiler mit zwei Ballons für einen Instagram-Post posierte, war die Welt der Russin noch in Ordnung.

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Kurz, nachdem die Bilder aufgenommen wurden, stand eine große Feier an – natürlich sollte der Ehrentag angemessen zelebriert werden. Daran sollten auch die Follower teilhaben und ein entsprechendes Spektakel wurde aufgefahren.

Offenbar war es das Spektakel, das letztlich drei Menschen das Leben gekostet hat. Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, reichte Didenko eine einfache Feier in der Sauna nicht aus – mit Trockeneis sollte das Ganze etwas aufgepeppt werden.

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Eigentlich sollte es dadurch Nebel und einen sprudelnden Effekt geben, was aber tatsächlich entstand, war eine chemische Reaktion. Nachdem Didenkos Ehemann das Wasser in der Sauna auskippte, hatten einige Gäste schnell mit körperlichen Problemen zu kämpfen.

Am schlimmsten erwischte es aber Valentin Didenko selbst: Er erlitt eine Kohlendioxidvergiftung und überlebte die Geburtstagsfeier seiner Frau nicht. Zwei weitere Gäste, Natalia Monakova und Yuri Alferov, atmeten die Gase ebenfalls ein – dadurch erlitten sie ein Lungenödem.

Auch den beiden 25-Jährigen kostete der Partybesuch ihr Leben, sie verstarben noch an der Feierlocation in der russischen Hauptstadt Moskau. Nur einen Tag nach der Tragödie erstattete Didenko ihren Instagram-Fans Bericht.

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„Ich dachte, dass das alles nicht wahr sein kann – es war ein Albtraum“, erklärte sie und erzählte zudem unter Tränen, wie sie von ihrer Tochter gefragt wurde, wo denn Papa sei. Die Videos aus ihrer InstaStory sind inzwischen nicht mehr verfügbar. Die russischen Behörden haben unterdessen angekündigt, dass sie Ermittlungen wegen der Todesfälle aufgenommen haben.