Frau lässt sich Ohrlöcher stechen – was dann passiert, ist unglaublich

Viele Mädchen lassen sich bereits im jungen Alter Ohrlöcher stechen. Was eigentlich als Routineeingriff gilt, wurde für eine Frau aus den USA aber zum Albtraum.

Elf Jahre lang musste die heute 29 Jahre alte Jennifer Hohn und Spott ertragen. Wie die „DailyMail“ berichtet, reagierte sie extrem allergisch: An ihren beiden Ohren wucherten große Hautklumpen.

Das Narbengewebe schwoll immer weiter an und bereitete der Cosplayerin schlimme Schmerzen. Selbst nach Entfernen der Piercings bildeten sich die Wucherungen nicht mehr zurück – ein unerträglicher Zustand. Jahrelang suchte die Frau aus Philadelphia Ärzte auf, die ihr jedoch stets dasselbe sagten: Es gäbe keine Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen.

Nun, elf Jahre nach dem folgenschweren Eingriff, unternahm Jennifer einen letzten Versuch und redete in einer TV-Show über ihre Probleme. Und tatsächlich: Dr. Sandra Lee, die sich als „Dr. Pimple Popper“ einen Namen gemacht hat, sah eine Option zur „Rettung“.

Die 48-Jährige stellte fest, dass es sich bei den unschönen Hautklumpen um Keloiden, also gutartige Tumore, handelte – die größten, die sie jemals gesehen hatte. „Ich musste mehr Ohr abnehmen als erwartet“, sagte „Dr. Pimple Popper“. Nach der Entfernung hätten die vier Keloide fast 14 Unzen gewogen, was rund 400 Gramm entspricht.

Nach der Operation musste sich Jennifer zwar einer Strahlentherapie unterziehen, dennoch wirkt sie wie neugeboren: „Keine Kopfschmerzen und kein Schwindel mehr. Ich muss mich nicht mehr verstecken. Dr. Lee hat mir eine Zukunft gegeben. Sie hat mich gerettet.“