China Schulkinder Einschulung
Foto: STR/AFP/China OUT

Bei einem Angriff auf
eine Grundschule in China sind acht Schulkinder getötet worden. Die Gewalttat
ereignete sich am Einschulungstag der Kinder, wie staatliche Medien
berichteten.

Zwei weitere Kinder
wurden bei dem Angriff am Montag in der Stadt Enshi in der Provinz Hubei
verletzt, wie die Zeitung „Global Times“ berichtete. Die Polizei nahm demnach
einen 40 Jahre alten Verdächtigen fest.

Medieninformationen
zufolge wurde der Mann erst im vergangenen Jahr aus dem Gefängnis entlassen, wo
er acht Jahre lang wegen versuchten Mordes eingesessen hatte. Details zu dem
Angriff gaben die örtlichen Behörden nicht bekannt. Den Familien der Opfer
lasse man psychologische Unterstützung zukommen, hieß es.

Bei vergleichbaren
Angriffen auf Schulkinder in China kamen in der Vergangenheit Messer oder
selbstgebaute Sprengsätze zum Einsatz. Schusswaffen unterliegen in China
strengen Kontrollen.

Im
Juni 2018 erstach ein Mann zwei Schulkinder vor einer Grundschule in Shanghai.
Im April jenes Jahres wurden neun Schüler bei einer Attacke vor einer
Mittelschule in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi getötet und mehr als
ein Dutzend weitere verletzt. Bei dem Täter soll es sich um einen früheren
Schüler gehandelt haben, der sich offenbar für erlittenes Mobbing rächen wollte.

Quelle: dpa