Foto: Shutterstock / Tinnakorn jorruang
Foto: Shutterstock / Tinnakorn jorruang

Jahrelang wird ein Mädchen aus dem US-Bundesstaat Tennessee von ihrem Adoptivvater sexuell missbraucht. Als sie sich im Internet einem Mann anvertraut, bietet dieser ihr seine Hilfe an – unter einer unfassbaren Bedingung.

Zuvor hatte das Mädchen ihrer Mutter von der Horror-Tat erzählt, diese hatte ihm aber nicht geglaubt. Auf der Spieleplattform Roblox lernte der Teenager später Bryan Rogers kennen, der zwar angab, helfen zu wollen, dafür laut „Buzzfeed News“ aber „klare Videobeweise“ forderte. In einem Chat soll er geschrieben haben: „Ich weiß, dass du es nicht tun willst, aber ich will auch nicht unbedingt sehen, wie dein Vater dich vergewaltigt.“

Obwohl das Mädchen Bedenken geäußert habe, habe der 31-Jährige auf das Videomaterial bestanden: „Wenn du das Video bekommst, kann ich dich da rausholen, aber ohne es wirst du einfach wieder bei deinem Vater landen und ich werde in Schwierigkeiten sein.“

Und tatsächlich lieferte sie den Beweis, denn auf Rogers‘ Computer fand die Polizei später ein siebenminütiges Video, das den Missbrauch zeigt. Ihr „Retter“ aber habe das Material nicht an die Polizei weitergegeben, weil er befürchtete, es sei zu unscharf und würde deshalb vor Gericht keinen Bestand haben.

Rogers, der die 14-Jährige nach Erhalt des Videos sogar abholte und mit zu ihm nach Wisconsin brachte und dort zwei Wochen lang versteckte, drohen wegen sexueller Ausbeutung nun bis zu 30 Jahre Haft. Das Mädchen befindet sich wieder bei ihrer Mutter, die behauptet, nichts von dem Missbrauch gewusst zu haben. Der Adoptivvater wurde ebenfalls verhaftet.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!