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Horror-Vergewaltigung in England: Ein Mann hat einer Frau, die sich schlecht fühlte, Hilfe angeboten, um ihre Wehrlosigkeit zu nutzen und sie zu vergewaltigen. Nun hat ein britisches Gericht das Urteil gefällt.

Timothy Davies muss für sechs Jahre ins Gefängnis – wegen Vergewaltigung. Der 45-Jährige hatte dreist behauptet, dass sein Opfer den Sex genossen hätte. Das berichtet der „Daily Star“.

Die Fakten zum Fall, der sich am 9. Dezember 2018 ereignet hatte: Der frühere Krankenpfleger saß mit seiner Ehefrau im Zug nach Ramsgate, in der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Um 1 Uhr nachts klagte eine Frau, dass ihr übel sei.

Berechnend bot Davies seine Hilfe an, führte sie auf die Zug-Toilette. Die Frau musste sich übergeben, war völlig wehrlos und diesen Umstand nutzte Davies, um sich an ihr zu vergehen. Eine erschütternde Aufnahme einer Überwachungskamera überführte den Vergewaltiger später.

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Darauf war auch zu hören, wie es mehrfach an der Tür klopfte. Davies‘ Frau hatte offenbar ihren Mann gesucht. Von der grausamen Tat konnte sie ihn allerdings nicht abhalten.

Die Festnahme folgte am Morgen nach der Tat. Im Polizeiverhör behauptete Davies eiskalt, sein Opfer wäre einverstanden gewesen, er prahlte damit, dass die Frau den Sex sogar genossen hätte. Doch nun vor Gericht stellte die missbrauchte Frau noch einmal klar, dass es für sie der reinste Albtraum gewesen sei; sie werde für immer eine Narbe auf ihrer Seele tragen. Die Videoaufnahmen stützten diese Aussage.

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Und so kam auch die Jury zu einem eindeutigen Schluss und zu einem entsprechenden Urteil: Davies muss für sechs Jahre hinter Gitter!

Der für den Fall zuständige Polizist Marc Farmer sagte anschließend: „Zum Glück hat die Jury die Lügen durchschaut und ist zu einem einstimmigen Urteil gelangt – für die schockierende und berechnende Vergewaltigung. Die Frau hat eine immense persönliche Stärke gezeigt. Es war ihr Mut, der Davies ein gerechtes Urteil beschert hat.“