200 Tassen Kaffee: Fitness-Freak stirbt an bizarrer Koffein-Überdosis

200 Tassen Kaffee, ohne etwas vom Koffein abzubauen – das kann eigentlich nur den Tod zur Folge haben. So kam es auch bei Thomas Mansfield und seinem unglaublich hohen Koffeinwert.
Kaffee Kaffeetasse Tasse Holztisch Tisch
Die Verlockung des Koffein – hier ist eine Tasse Kaffee zu sehen. Foto: shutterstock/auns85
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Die Verlockung des Koffein – hier ist eine Tasse Kaffee zu sehen. Foto: shutterstock/auns85

Wenn ein 29-Jähriger stirbt, der seinen Lebensunterhalt als Personal Trainer damit verdient, sich und andere fit zu machen, wirft das Fragezeichen auf. Die Beantwortung des „Wieso?“ löst aber in diesem Fall noch mehr Verwunderung aus. Denn Thomas Mansfield ist offenbar durch eine Koffein-Überdosis gestorben. In seinem Blut wurde ein solch hoher Wert festgestellt, als hätte er 200 Tassen Kaffee getrunken.

Eigentlich hat jeder Mensch etwas, nachdem er strebt – im Falle von Thomas Mansfield war es, immer aktiv und fit zu sein. Dafür hat er offenbar nichts unversucht gelassen, wofür er nun aber offenbar mit seinem Leben zahlen musste. Sein Tod wird laut „Daily Mail“ offiziell als „Missgeschick“ angesehen, für das er selbst verantwortlich war.

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Koffein-Trip mit 200 Tassen Kaffee

Denn offenbar wollte der 29-Jährige sich und seine Leistungsbereitschaft bis ans Limit pushen und griff dafür um einem Koffeinpulver. Wenn die Dosierung aber derart in die Hose geht wie bei ihm, dann kann das ernste Konsequenzen haben. In seinem Falle endete der Koffein-Trip tödlich.


Bei der Obduktion wurde ein Wert von 392 mg Koffein pro einem Liter Blut festgestellt. Wer nicht gerade in diesem Gebiet spezialisiert ist, kann mit diesem Wert nur bedingt etwas anfangen. Als Orientierung: Alles, was über 78 mg Koffein pro einem Liter Blut liegt, kann für den Betroffenen tödlich sein. Diesen Grenzwert überschritt Mansfield um ein Vielfaches.

Schaum vor dem Mund und Herzstillstand

Um einen weiteren Vergleichswert zu geben: Einen so hohen Wert könnte man auch erreichen, wenn man 200 Tassen Kaffee zu sich nimmt – ohne, dass der Körper davon etwas ausscheidet oder der Koffeinwert im Laufe der Zeit von selbst abgebaut wird. Da muss selbst der größte Kaffee-Junkie schlupfen, dem Waliser hat es das Leben gekostet.

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Wie die Witwe der Mannes berichtet, bekam er kurz vor dem tödlichen Zusammenbruch Schaum vor dem Mund. Jede Hilfe kam dann zu spät. Die Ärzte konnten erst einen „extrem abnormalen Rhythmus des Herzschlages“ feststellen, wenig später nun noch seinen Tod. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlitt Mansfield einen Herzstillstand.