Foto: Silas Stein/dpa
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Mutmaßlich 20 Kilometer hat eine betrunkene 40-Jährige in Hessen als Geisterfahrerin auf einer Autobahn zurückgelegt. Nach Angaben der Polizei vom Montag meldeten andere Autofahrer die Frau in der Nacht zum Samstag auf der A45 in der Nähe von Gießen. Als eine Streife zu ihr aufschloss, fuhr sie von der Autobahn ab. Unfälle gab es nicht.

Die Beamten stoppten die Frau kurz darauf auf einer Bundesstraße. Sie sei orientierungslos gewesen und habe anscheinend nicht überblickt, in welche Gefahr sie sich und andere gebracht habe, berichtete die Polizei in Friedberg. Ein Atemalkoholtest ergab zwei Promille. Die Beamten sprachen von „wahnsinnigem Glück“, dass niemand verletzt wurde.

Die Frau war nach ersten Ermittlungen offenbar an einem Autobahnkreuz bei Gießen aufgefahren und rund 20 Kilometer in falscher Richtung unterwegs gewesen. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei holte sie auf der richtigen Seite fahrend ein und warnte sie per Lautsprecher, Blaulicht und Martinshorn. Daraufhin fuhr die Fahrerin ab. An ihrem Auto gab es leichte Unfallspuren. Woher diese stammten, war unklar. (AFP)