12-Stunden-Drama: 21 Menschen sind in der Silvesternacht gefangen in eisiger Seilbahn

Bei eisigen Temperaturen waren 21 Menschen über einen halben Tag in einer Seilbahn gefangen – und das ausgerechnet in der Silvesternacht.
So wurden die 21 Menschen gerettet. Foto: Roberto E. Rosales /The Albuquerque Journal/AP

Im US-Staat New Mexico haben 21 Menschen über Nacht in Seilbahnkabinen festgesessen. Ein vereistes Kabel hatte dazu geführt, dass die Gondeln hoch in den Sandia-Mountains oberhalb von Albuquerque stecken geblieben waren, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Die Retter setzten Hubschrauber und Seile ein, um die Menschen zu befreien.

Wie die „New York Times“ berichtet, betraten die Menschen die Seilbahn in der Silvesternacht gegen 21 Uhr, erst zwölf Stunden später war der Spuck vorbei. Alle Menschen in den beiden Gondeln waren Mitarbeiter der Seilbahn, der Sandia Peak Aerial Tramway, oder eines Bergrestaurants.

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20 Menschen in einer Gondel wollten am Freitagabend nach dem Ende ihres Arbeitstages ins Tal fahren. Der andere Mitarbeiter, der allein in einer zweiten Gondel saß, war auf dem Weg nach oben, um dort die Nachtschicht des Sicherheitsdienstes anzutreten. Der Sprecher der Feuerwehr im Bezirk Bernalillo, Robert Arguellas, sagte, die Einsatzkräfte hätten zunächst die 20 Insassen der ersten Gondel befreit und Stunden später den weiter oben am Berg festsitzenden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes.

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Niemand sei verletzt worden, lediglich die Stimmung unter den Eingeschlossenen sei schlecht gewesen. Rettungskräften gelang es zuvor, Decken und Lebensmittel zu den beheizten Gondeln zu bringen. Die Eingeschlossenen wurden dann mit Seilen zu Boden gelassen und mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen.

dpa