20 Jahre nach Mama Heidi: Leni Klum auf dem „Glamour“-Cover

Vor 20 Jahren war Heidi Klum auf dem Cover der ersten deutschen "Glamour", nun ist es zum Jubiläum Tochter Leni. Im Interview spricht die 16-Jährige über Instagram, Akne und den Klimawandel. Ein freizügiges Foto sorgt derweil für Diskussionen.
Leni Klum Glamour
Foto: Kristian Schuller/Glamour Germany/dpa

Die deutsche Ausgabe der internationalen Medienmarke „Glamour“ feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Im März 2001 zierte Heidi Klum das erste Cover, nun folgt 20 Jahre später ihre Tochter Leni.

Im Interview gibt die 16-Jährige ihre Einschätzung des heutigen Modelgeschäfts preis: „Du brauchst heute keine bestimmten Maße, um Model zu sein. Es haben sich in dieser Hinsicht in den letzten Jahren viele Dinge zum Positiven gewandelt.“

Deshalb wünscht sich Leni Klum mehr Wahrhaftigkeit in sozialen Netzwerken. „Ich finde, wir sollten alle auf Instagram mehr Realität zeigen und sehen“, sagt die Tochter von Heidi Klum in der neuen „Glamour“, die am kommenden Montag (12. April) erscheint.

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„Durch meine Akne habe ich mich oft nicht gut gefühlt, und ich möchte, dass die Leute verstehen, dass unreine Haut ganz normal ist“, erklärt sie. „Und ja, ich liebe es, Make-up zu tragen, überdecke meine Akne und wünschte mir oft, dass ich sie nicht hätte, aber ich will trotzdem ehrlich sein und zeigen, wie meine Haut und mein Körper wirklich aussehen.“

Leni Klum: Freizügiges Foto sorgt für Diskussionen

Leni Klum hatte das „Glamour“-Cover auf Instagram angekündigt, allerdings ohne viel zu verraten. Dabei postete sie auch ein relativ freizügiges Foto von sich – lediglich mit dunkler Hose und runtergerutschter Jeansjacke bekleidet:

In den Kommentaren gab es neben Lob von Fans auch einige Kritik, weil manche sie zu jung für laszives Posieren finden.

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Leni Klum fordert mehr Verantwortung der Erde gegenüber

Außerdem spricht Leni Klum darüber, dass sie ihre Generation in einer Verantwortung sehe: „Wir müssen das, was unsere Großeltern und Eltern ignoriert haben, wiedergutmachen – und uns um die Erde kümmern. Das betrifft jeden Lebensbereich.“ Jeder müsse sein Möglichstes tun. „Der Klimawandel ist eines der größten Probleme dieses Planeten. Deshalb sollten wir uns alle damit beschäftigen.“

Wer nicht viel spenden könne, könne trotzdem was tun, meint Klum. „Und wenn man nur die Zehn-Cent-Plastikwegwerftüten gegen Stoffbeutel austauscht, die man zum Einkaufen mitnimmt, ist das auch schon mal ein Anfang.“

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Sie selber denke viel übers Essen und die Landwirtschaft nach. „Insbesondere die Herstellung unserer Lebensmittel beschäftigt mich. So wie das momentan immer noch passiert, macht es uns Menschen krank – und wie Tiere gehalten werden, ist einfach nur grausam.“

dpa