Leni Klum tritt weiter in die Fußstapfen ihrer Mutter Heidi. Die 16-Jährige präsentierte in einem am Montag veröffentlichten Video zur Berliner Modewoche in Kraftwerk-Kulisse die Outfits verschiedener Labels und Designer, darunter Esther Perbandt, Kaviar Gauche, Michael Sontag und Lala Berlin.

Das Ganze war nach Angaben der Veranstalter ein „Fashion-Film“, also kein klassischer Auftritt auf dem Laufsteg. Der vom Senat geförderte Berliner Salon ist Teil der Fashion Week, die am Montag begann.

Und Leni ist mittlerweile dabei, die Nachfolge ihrer berühmten Model-Mama anzutreten. Dass sie durchaus Talent für den Job als Fotomodel mitbringt, hat sie unlängst eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und ihre als strenge GNTM-Jurorin bekannte Mutter zeigte sich zuletzt schon auf Instagram sehr stolz über die „Konkurrenz“ aus den eigenen Reihen.

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Hier ist das Video mit Heidi Klums Tochter Leni auf YouTube zu sehen:

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In der aktuellen Ausgabe der deutschen „Vogue“ (Januar/Februar) hatte die 16-Jährige ihr umjubeltes Model-Debüt gegeben – mit Mutter Heidi Klum (47) auf dem Cover der Zeitschrift und in einer Modestrecke. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und ihr könnt es euch hier anschauen:

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Dass die Familie Klum derzeit komplett in Berlin weilt, war am Samstag bei Instagram zu verfolgen. Heidi Klum postete dort ein maskiertes Foto ihres Ausflugs auf dem Teufelsberg, war aber dennoch zu erkennen.

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Wegen der Corona-Pandemie findet die Fashion Week diesmal für Zuschauer im Internet statt. Der große Laufsteg im Kraftwerk wurde vom belgischen Designer Tom Van Der Borght eröffnet. Die Models trugen Kopfschmuck aus Kabelbindern, glitzernde Gesichter, bunte Stoffe und Plateauschuhe.

Seine Mode sei Teil eines künstlerischen Forschungsprojekts, sagte der Designer der Deutschen Presse-Agentur vorab. Er setzt nach eigenen Angaben auf viel Handarbeit und experimentiert mit Materialien, etwa mit Seilen und Plastik, mit künstlichem Fell aus Pflanzen oder sogenanntem Fischleder, gemacht aus der Haut alter Fische. Was kann man alles tragen? Und würde man sich das auch trauen?

Man könnte seine Verwandten im nächsten Videotelefonat ja mal mit etwas Ungewöhnlichem überraschen. Oder die Kollegen morgens in der Onlinekonferenz. Van Der Borght zeigte plüschige Taschen, bedruckte Leggings und Overalls zu Gummistiefeln.

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Die Modewoche vereint mehrere Veranstaltungen unter einem Dach. Wegen der Pandemie ist diesmal kein Publikum vor Ort. Stattdessen sieht ein Sicherheitskonzept der Veranstalter im Kraftwerk zum Beispiel Corona-Tests für Mitarbeiter vor. Bis Mittwoch sind etwa Laufstegschauen von Kilian Kerner geplant. Der Onlinegipfel „202030“ will bis Sonntag über Umweltschutz in der Branche sprechen.

Manche Bilder von der Fashion Week dienen vielleicht als Inspiration für andere Zeiten. „Es gibt ein Leben nach Videokonferenzen in Schlabberhose“, sagte etwa gerade Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) in einem Interview des „Tagesspiegels“. Die Art, wie wir uns kleiden, werde ein wichtiges Ausdrucksmittel für die Zeit nach der Pandemie sein. „Schauen Sie, wie rasant sich die Mode nach der Spanischen Grippe entwickelt hat.“

 

Quelle: mit Agenturmaterial der dpa