Stress bei Kanye West und Kim Kardashian – um TikTok-Account von Tochter North

Kanye West will nicht, dass Tochter North TikTok hat. Kim Kardashian antwortet, dass das Konto "von einem Erwachsenen geführt" sei.
Kim Kardashian Kanye West
Kim Kardashian und Kanye West. Foto: Caroline Blumberg/EPA /dpa
Kim Kardashian Kanye West
Kim Kardashian und Kanye West. Foto: Caroline Blumberg/EPA /dpa

Kanye West und Kim Kardashian liefern sich einen öffentlichen Rosenkrieg. Jüngster Streitpunkt: der TikTok-Account von Tochter North.

Am Freitag veröffentlichte der Rapper einen Screenshot vom neuen Tiktok-Account der Achtjährigen und schrieb in Großbuchstaben dazu: „Da dies meine erste Scheidung ist, muss ich wissen, was ich tun sollte, wenn meine Tochter gegen meinen Willen auf Tiktok ist?“

 

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Nur wenig später antwortete Kardashian mit einer geschriebenen Botschaft in ihrer Instagram-Story: „Kanyes ständige Angriffe auf mich in Interviews und in den sozialen Medien sind tatsächlich verletzender als jedes Tiktok, das North machen könnte.“ Es sei der Wunsch ihrer Tochter, sich in dem sozialen Netzwerk auszuprobieren und mache dieser Freude. Das Konto mit dem Namen „@kimandnorth“ stehe zudem unter Kontrolle von Erwachsenen. „Eine Scheidung ist für unsere Kinder schon schwierig genug, und Kanyes Besessenheit, unsere Situation öffentlich so negativ kontrollieren und manipulieren zu wollen, verursacht nur noch mehr Schmerz für alle“, so die 41-Jährige weiter.

TikTok-Konto von North West „von einem Erwachsenen geführt“

North West ist acht Jahre alt und eines von vier Kindern von West und Kardashian. Das Tiktok-Konto von ihr zusammen mit ihrer Mutter existiert seit Ende November und ist mit dem Kommentar „von einem Erwachsenen geführt“ versehen. North veröffentlicht auf der beliebten Plattform unter anderem Videos, auf denen sie die Lippen zu Songs bewegt oder mit ihrer Mutter in die Kamera lächelt. Die Beiträge werden von Millionen Nutzern verfolgt. Kim Kardashian hat sozialen Medien einen Großteil ihres Erfolges zu verdanken – kaum jemand nutzte sie besser für Eigenvermarktung als die Milliardärin.

Kanye West hat ebenfalls immer wieder für Aufsehen mit seinen Beiträgen zum Beispiel auf Twitter gesorgt. Dabei ging es aber immer wieder auch um scheinbare Zusammenbrüche, während derer er mitten in der Nacht krude Theorien verbreitete oder schwere Vorwürfe auch gegen Kardashian erhob, die seine bipolare Störung 2019 öffentlich gemacht hatte. Vor knapp einem Jahr reichte sie schließlich die Scheidung ein. In dem Instagram-Beitrag vom Freitag schrieb Kardashian: „Ich möchte alle Angelegenheiten in Bezug auf unsere Kinder privat behandeln, und hoffentlich kann er endlich dem dritten Anwalt antworten, den er im letzten Jahr hatte, um alle Probleme einvernehmlich zu lösen.“

dpa