Foto: Barbara Nitke/TMG / Universum Film / i&u TV / Wiedemann & Berg Film/obs

In den USA ist „Hustlers“, der neue Film von Jennifer Lopez, bereits ein Hit – von den Behörden des muslimisch geprägten Malaysias hat die Story über eine Gruppe Stripperinnen auf Raubzug allerdings keine Freigabe bekommen.

„Dieser Film enthält zu viele Szenen mit zu krassem obszönem Inhalt“, sagte der Leiter der malaysischen Film-Zensurbehörde, Mohamad Zamberi Abdul Aziz, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Wenn alle anstößigen Szenen herausgeschnitten würden, bleibe von dem Film kaum etwas übrig, beklagte der Behördenleiter. „Man kann die Brüste von Frauen sehen und die Geschlechtsteile von Männern.“ Außerdem enthalte der Film Szenen mit Drogen und erotischen Tänzen. Deswegen darf „Hustlers“ nicht in malaysischen Kinos gezeigt werden.

Der „Hustlers“-Verleiher in Malaysia bestätigte das Verbot des Filmes, der am Donnerstag in die Kinos hatte kommen sollen. „Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Unannehmlichkeiten für unsere geliebten Follower, Fans des Films, Medien und Partner“, schrieb Square Box Pictures im Onlinedienst Instagram.

„Hustlers“ basiert auf einer wahren Begebenheit. Während der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise dachte sich eine Gruppe von Stripperinnen in New York immer kriminellere Strategien aus, um die Bankkonten ihrer Kunden leer zu räumen. So mischten sie den ahnungslosen Männern etwa Betäubungsmittel in ihre Drinks. In der Verfilmung spielen außer J. Lo unter anderem Julia Stiles und die Rapperin Cardi B mit. Lopez beteiligte sich auch an der Produktion des Filmes.

Quelle: AFP