Hummer
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Statt ihn als Speise zu verarbeiten, hat ein Restaurant im US-Bundesstaat Ohio einen seltenen blauen Hummer in einem Zoo untergebracht. Die Einrichtung in der Stadt Akron hat das Tier nach eigenen Angaben aufgenommen, nachdem Mitarbeiter des Lokals es in einer Lieferung entdeckt und die Seltenheit der blauen Schale erkannt hätten.

Die meisten Menschen verbinden Hummer mit der Farbe rot. Den Begriff hummerrot gibt es sogar im Duden. Allerdings müssten sich Hummer eigentlich ihr Leben lang fragen, warum sie Namenspate für gerade diesen Farbton sind. Denn wenn sie beim Kochen die rote Farbe annehmen, sind sie ja bereits tot.

Nach dem Vorbild des Restaurantmaskottchens gaben die Angestellten dem Tier demnach den Namen „Clawde“. Offenbar ist das ein Wortspiel mit dem englischen Wort „claw“ (Klaue oder Schere). Grund für die ungewöhnliche Farbe sei eine Genmutation. Im Zoo lebt das Krebstier nun in einem Spezialbecken mit dem Namen „Clawde’s Man Cave“ (zu Deutsch: Clawdes Männerhöhle). Akron mit seinen rund 198.000 Einwohnern liegt im Nordosten von Ohio nahe der Grenze zu Kanada.

Mit Zollfreiheit für Hummer wollen die Abgeordneten des Europaparlaments Entspannung in den Handelsstreit mit den USA bringen. Im Gegenzug sollen die Vereinigten Staaten ihrerseits Zölle etwa auf Feuerzeuge, Fertiggerichte und einige Kristallglaswaren aus der EU senken, wie es in dem am Donnerstag angenommenen Vorhaben heißt. Bedingung sei zudem, dass die USA von neuen Maßnahmen gegen die Europäische Union absähen. „Das Motto heißt eben nicht Hummer für alle, sondern das Motto heißt Kooperation statt Konfrontation“, sagte der SPD-Abgeordnete Bernd Lange.

EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis sagte, das Abkommen sei von hoher politischer Bedeutung, um die transatlantischen Handelsbeziehungen zu verbessern. Es sei zwar von begrenztem Ausmaß, aber dafür ein wichtiges Zeichen. Die Reduzierung der Zölle solle rückwirkend zum 1. August und vorerst für fünf Jahre gelten. Der sogenannte Lobster-Deal war im August zustande gekommen. Bevor er in Kraft treten kann, muss ihm nun noch der EU-Rat zustimmen.

Quelle: dpa