Erde Mond
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Bei den Himmelskörpern unterscheiden Forscher zwischen Planeten und Monden. Planeten umkreisen die Sterne. So wie unser Planet Erde die Sonne umkreist. Monde hingegen umkreisen Planeten. Manche Planeten besitzen keine Monde, andere viele. Der riesige Planet Jupiter hat mindestens 79.

Die Erde dagegen besitzt nur einen Mond. Dieser ist etwa viermal kleiner als sie. Das Größenverhältnis der Erde zum Mond entspricht annähernd dem eines Basketballs zu einem über sieben Meter entfernten Tennisball. Seine Schwerkraft ist deshalb geringer als die der Erde. Astronauten, die auf dem Mond landen, fühlen sich daher sehr viel leichter als auf der Erde.

Trotzdem besitzt der Mond genug Schwerkraft, um diese auf der Erde wirken zu lassen. Damit beeinflusst er zum Beispiel die Gezeiten der Weltmeere, also den Wechsel von Ebbe und Flut. Mit seiner Masse zieht der Mond die Meere auf der Erde an.

Das kann man an der Nordseeküste gut beobachten. Bei Flut steigt das Meer am Ufer an und bei Ebbe zieht es sich wieder zurück. Alle sechs Stunden wechseln sich Ebbe und Flut ab. „Auf hoher See zieht er das Wasser um bis zu fünf Zentimeter an“, erklärt ein Fachmann. Das ist eine ungeheure Kraft, die der Mond auf der Erde bewegt.

Quelle: dpa