„Call him Mr. Raider, call him Mr. Wrong, call him insane. He’d say:I know what I want. And I want it now. I want you, cause I’m …“?

"Call him Mr. Raider, call him Mr. Wrong, call him insane. He'd say:I know what I want. And I want it now. I want you, cause I'm ..."?. Dabei handelt es sich natürlich um Mr. Vain.
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Foto: Shutterstock.com/Kaspars Grinvalds

Er gehört zur heißesten Jahreszeit wie die Abkühlung im Wasser – der Sommerhit! Aber wie wird ein Song zu solch einem Dauerbrenner? Und was macht die bisher erfolgreichsten Ohrwürmer aus? Noch ist der Latin-Song „Despacito“ aus dem Jahr 2017 der erfolgreichste Sommerhit. Er stand 17 Wochen lang an der Chartspitze. Gekürt wird der Sommerhit des Jahres von den Marktforschern GfK Entertainment seit 1990. Ein weiterer Sommerhit trägt die Textzeilen: „Call him Mr. Raider, call him Mr. Wrong, call him insane. He’d say:I know what I want. And I want it now. I want you, cause I’m …“?. Dabei handelt es sich natürlich um den Song Mr. Vain, nicht etwa um Mr. Brightside, Mr. Saxobeat oder Mr. Boombastic.

2Einfach und eingängig2 sollte ein Sommerhit sein. Für Udo Dahmen sind aber weitere Kriterien ausschlaggebend: 2Es geht um die Tanzbarkeit und inwieweit man die Melodie mitsingen kann2, erklärt er. Oft komme ein mediterraner Touch dazu, der Fernweh oder die Sehnsucht nach Freiheit weckt. Der Gedanke an den Sommer werde durch lateinamerikanische, afro-kubanische oder brasilianische Musik unterstützt, sagt der Experte. Wenn der Song eine hohe Position in den offiziellen Deutschen Charts erreicht (meist Platz 1), ist der Sommerhit perfekt.

Die bisher erfolgreichsten Sommerhits decken einen Zeitraum von knapp einem Vierteljahrhundert ab. Schlusslicht der Top 5 nach Chartplatzierungen ist „Mr. Vain“ von Culture Beat (neun Wochen auf Platz 1) im Jahr 1993. Udo Dahmen erinnert sich: „Ein mainstreamiger Eurobeat mit einer sehr eingängigen Melodie.“

Auf Platz 4 folgen zwei Titel: «Don’t be so shy (Filatov & Karas Remix)» von Imany (zehn Wochen auf 1) aus dem Jahr 2016 ist für Dahmen „ein sehr stimmiger und schlüssiger Song, auch in Verbindung mit dem Video. Moderne und Klassik werden kombiniert“. Ebenfalls zehn Wochen auf Platz 1 war „Wake Me Up“ von Avicii aus dem Jahr 2013. „Freiheitsgedanke und die Sozialgeschichte des Rave werden thematisiert. Zwei Mädchen fühlen sich auf dem Land nicht wohl. Auf Aviciis Rave können sie ausbrechen“, erklärt der Musikexperte.

Auf Platz 3 landet „Mambo No. 5 (A Little Bit Of…)“ von Lou Bega (elf Wochen auf 1) aus dem Jahr 1999. Für Udo Dahmen „der Latin-Lover“

„Dragostea din tei“ der Band O-Zone (14 Wochen auf 1) aus dem Jahr 2004 ist der bisher zweiterfolgreichste Sommerhit. Dahmen erinnert sich, dass das Stück „schon ein Jahr zuvor in Rumänien auf den Markt kam, dem Heimatland der Band. Der Song mit der einfachen Melodie lief damals bei jeder Strandparty.“

Der erfolgreichste Sommerhit bis heute ist «Despacito» von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee (17 Wochen auf 1) aus dem Jahr 2017. Dahmen erklärt den Erfolg: „Hier werden auch im Video alle Klischees erfüllt: Das Tropisch-Mediterrane trifft auf den Cumbia-Rhythmus. Dazu Tänzerinnen, die am Wasser eine große Strandparty feiern.“ Er gehört zur heißesten Jahreszeit wie die Abkühlung im Wasser – der Sommerhit! Aber wie wird ein Song zu solch einem Dauerbrenner? Und was macht die bisher erfolgreichsten Ohrwürmer aus?

dpa