Auf rund 510.000.000 km² beziffert wird die Gesamtoberfläche …?

Die Erde ist groß, das ist kein Wunder, aber wie groß: Auf rund 510.000.000 km² beziffert wird die Gesamtoberfläche der Erde.
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Foto: shutterstock/Dima Zel

Nicht ohne Grund nennen wir die Erde auch den blauen Planeten. Denn der Großteil ist von Wasser bedeckt. Zwar brauchen wir Menschen Land, um darauf zu siedeln und Landwirtschaft zu betreiben. Doch auch die Meere sind lebenswichtig für uns. Und das längst nicht nur, weil wir aus den Ozeanen Fische fangen. Und die Erde ist groß: Auf rund 510.000.000 km² beziffert wird die Gesamtoberfläche der Erde.

Die Meere sind auch deshalb so wichtig, weil sie das Klima auf dem Planeten im Gleichgewicht halten. Einerseits speichern sie Wärme. Andererseits nehmen sie viel von einem klimaschädlichen Gas auf, das wir Menschen viel verursachen: Kohlenstoffdioxid oder kurz: CO2. Es entsteht unter anderem, wenn wir etwa Kohle und Erdgas verbrennen.

Die Oberfläche des Wassers kann im Kontakt mit der Luft einen Teil CO2 aufnehmen. Auch über die Meereslebewesen nehmen die Ozeane CO2 auf. Wie auch die Pflanzen an Land kann etwa Phytoplankton im Wasser das Gas speichern.

Fachleute vermuten, dass die Weltmeere etwa ein Drittel des Kohlendioxids aufgenommen haben, das die Menschheit verursacht hat. Doch je mehr klimaschädliche Gase ins Wasser gelangen, desto mehr verändert sich auch das Gleichgewicht in den Ozeanen.

Der Grund: In Verbindung mit Wasser entsteht durch das CO2 Kohlensäure. Die kennen wir aus vielen Getränken wie Mineralwasser oder Limonade. Die Kohlensäure macht das Wasser saurer. Das stört empfindliche Lebewesen wie etwa Korallen.

Wenn die Meere also mehr und mehr CO2 aufnehmen, dann hat auch das bestimmte Folgen. Die Ozeane werden dadurch belastet. Zusätzlich schaden die Menschen den Meeren, weil sie es etwa mit Abwasser und Müll verschmutzen. Außerdem fischen sie zu viele Fische aus dem Wasser. Am 20. Mai ist der Europäische Tag der Meere. Dieser Tag soll die Menschen darauf aufmerksam machen, dass wir unsere Ozeane besser schützen müssen.

dpa