Wintersonnenwende: Wann ist der kürzeste Tag des Jahres?

Viele Menschen mögen den Winter nicht, weil es so lange dunkel ist. Ein Hoffnungsschimmer dabei ist die Wintersonnenwende – danach wird es wieder früher hell. Wann ist die Wintersonnenwende 2022? Wir geben euch einen Überblick.
Sommer Sonne Hitze
Foto: Iakov Kalinin/Shutterstock.com
Sommer Sonne Hitze
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Kurz vor Weihnachten gibt es einen Tag, den Astronomie-Fans sicherlich dick im Kalender angestrichen haben. Bei der Wintersonnenwende gibt es die längste Nacht des Jahres. Anschließend wird es wieder früher heller und der erste kleine Schritt in Richtung Frühling ist getan. Wir sagen euch, wann es so weit ist.

Wann ist die kürzeste Tag des Jahres 2022?

Die längste Nacht des Jahres wartet am Mittwoch, 21. Dezember 2022 auf uns.  Die Wintersonnenwende markiert den kalendarischen Winteranfang nach astronomischer Definition. Laut meteorologischer Definition beginnt der Winter ein paar Wochen davor, nämlich am 1. Dezember.

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Was passiert bei der Wintersonnenwende?

Bei der Wintersonnenwende ist der Tag nur etwa 7 Stunden und 49 Minuten lang, der Großteil des Tages ist es also dunkel. An dem Tag der Wintersonnenwende erreicht die Sonne ihre geringste Mittagshöhe, kommt also im ganzen Jahr an diesem Tag nur am kürzesten zum Vorschein.

Wann ist der längste Tag des Jahres 2023?

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es ab dem 21. Dezember wieder jeden Tag etwas früher hell wird, bis schließlich am Mittwoch, 21. Juni 2023 die Sommersonnenwende erreicht ist. An diesem Tag erleben wir also den längsten Tag oder auch die kürzeste Nacht des Jahres – je nach Sichtweise.

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Winter- und Sommersonnenwende werden gefeiert

Beide Zeitpunkte, sowohl die Winter- als auch die Sommersonnenwende, werden schon seit Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturkreisen gefeiert. Als Pilgerstätte in Europa dienen vor allem die geheimnisvollen Steinkreise von Stonehenge im Süden Großbritanniens.

Sowohl im Sommer als auch im Winter reisen tausende Besucher an, um den kürzesten oder auch längsten Tag des Jahres zu begrüßen. Neben Partygängern und Touristen gehören auch Anhänger heidnischer Kulte dazu. Sie tanzen, singen und trommeln zu kleinen, spirituellen Zeremonien.

Die Sommer- und Wintersonnenwende ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen Besucher bis zu den Stein-Kolossen dürfen. Ansonsten müssen sie die Anlage aus der Jungsteinzeit hinter Absperrungen bestaunen. Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren, jahrtausendealten Steine dort ursprünglich gedacht waren, ist nicht eindeutig geklärt. Stonehenge könnte etwa als Heilstätte oder Observatorium gedient haben.

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mit Agenturmaterial (dpa)